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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salomo¬ | ||
Mit allem vleiß, denn daraus gehe | |||
das Leben, so von Gott afeht | |||
Thue von die, den verkehrten Mandt¬ | |||
der Ehr vnd Ruth fälschlich verwundt, | |||
vnd laß das Lestermant vn die¬ | |||
H. Pend sein, vnd weitter Volge Mir, | |||
daß dein Augn sehen stracks fur sich, | |||
Vnd deie Augenlied richtig | |||
fur dir hinsehen. Dein fues las | |||
Gleich fur sich gehen seine Straß, | |||
So gehestu gewies deyn gangk. | |||
Weier zur Rechtn noch Liccken wangk, | |||
vom bösen wendte deien Fues, | |||
Sprich from Leut ahn, mit deinem Grues¬ | |||
Das. 5. Caritel | |||
Mein Kindt, menck auf dis Weißzeit mein, | |||
zu meine Lehn neig die Ohren dein, | |||
Das dis behaltest guten Rath, | |||
vnd dein Mundt, ohn mennigklichs schadt, | |||
Sutn Vnterscheidt zuhaben wieß | |||
denn die Lippen der Hurn sindt sueß | |||
Wie Honigseim, vnd Ihre Keel¬ | |||
Ist viel gletter, denn Lindtes Bel¬ | |||
Abr herdach bitter, wir wermuth | |||
(.Wil dem, der sich vorsehen thut.) | |||
Vnd scharff, wie ein zweyschneidig Schwerdt, | |||
Das manchen bringt In leibs geferdt¬ | |||
Er Fürßlauffn hienunter zum Tadt¬ | |||
Ihr Beug erlangn der Hellen Noth | |||
Sie gehet nicht stracks auf dem Weg¬ | |||
des Lebnns, Vnstett sindt Ihr Steg | |||
vnd Tritt, (sich da, baldt drrtten drehet.) | |||
das Sie nicht weis, wo sie hingehet¬ | |||
Mein Kinder, So gehorcht Mir nzu, | |||
Mit sonderm vleiß Mir höret zu¬ | |||
Vnd Ja, bey Leib nicht weichen thut | |||
Vome Red meins Munds, nützlich vnd gut | |||
Daß deine weg fern sein vn Ihr | |||
Vnd noch nicht zu Ihrs Hauses Thuer, | |||
Das du nicht Vnerlich lebest, | |||
Dein Ohre den frembdten gebest, | |||
Vnd dem Grausamen deine Jhar¬ | |||
Bringest dich selbst In Godts gefuhr¬ | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 14:42 Uhr
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die Spruche Salomo¬ |
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