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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Prochet Daniel¬ | ||
Höre das Flehen vnd Gebet | |||
Deis Knechtes, der hie fur die steht, | |||
Vnd Sihe ahn, hinwiderumb | |||
Gantz gnedigklich dein heiligthumb, | |||
Das vmbs Herrn willen verstöret ist. | |||
Meige dem Ohren her zur frist, | |||
Mein Gott, vnd höre vns dhie¬ | |||
Thu deie Augen auf, vnd Sieh, | |||
Wie wir verstört sindt, vnd die Stadt, | |||
die nach die Ihren Nhamen hat¬ | |||
denn wir mit vnserem Gebet | |||
ligen fur dir, deglich vnd stett | |||
Nicht auf vnser Gerechtigkeit | |||
Sondern In disem vnserm Leid¬ | |||
Auf deme groß Barnhentzigkeit¬ | |||
Is herr, zuhören siy bereit, | |||
As Herr sey gnedig, Verzeuch nicht | |||
Ocb Herr menck auf, vnndt ab dein Bricht, | |||
Vnd vmb dei selbst willen es thu¬ | |||
Mein Gott, bring vnß widrumb zu ruch¬ | |||
denn dem Stadt vnd demn Vleck bekandt¬ | |||
Nach deinem Nhamen ist genandt¬ | |||
wen, da Ich so rodes noch | |||
In meynn Gebete, daher fleg | |||
er Manne Babuel, den Rh | |||
Vorhin Im Gsichte dunckelich | |||
besehen hatt, der rühet mich ahn | |||
Vmbs AbendUpffers Zeit: der Man¬ | |||
Berichttet mich, vnd mit mir redt, | |||
Sprach: Dauel, Itzt auf der stedt | |||
Bin Ich ausgangen, In der Stundt | |||
Dich zuberichtten waren grundt, | |||
denn, da du fiengst zubethen ahn, | |||
Gieng diser Pfehl aus, auf die Bahn, | |||
Vnd Ich kohmnne darvmb, das Ich | |||
dirsch anzeige erfoedentlich, | |||
denn dn bist lieb vnd werth mit preus, | |||
So mencke nhu darvff mit vkeis¬ | |||
das di Vonsteheft das Gesieht, | |||
Die Auslegung bringt der Bericht¬ | |||
Diebentzig wochen sindt bestungt | |||
wie Samel ferner vernmpst¬ | |||
Vber dem Volck, aūs lautter Gnad, | |||
vnd vber dem heilige Stadt, | |||
So wirdt gewehrt dem Vbertretten | |||
Vnd andre mher Sundtliche Schedten | |||
</poem> | |||
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Der Prochet Daniel¬ |
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