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|Schrift | |Schrift | ||
|Durchstreichungen und Unterstreichungen im Original werden in den Editionstext integriert und entsprechend wiedergegeben. Ist die Wiedergabe solcher Passagen durch ihre Art im laufenden Text graphisch unmöglich oder aus anderen Gründen nicht zu rechtfertigen, erscheinen sie im Textapparat (Fußnote). | |Durchstreichungen und Unterstreichungen im Original werden in den Editionstext integriert und entsprechend wiedergegeben. Ist die Wiedergabe solcher Passagen durch ihre Art im laufenden Text graphisch unmöglich oder aus anderen Gründen nicht zu rechtfertigen, erscheinen sie im Textapparat (Fußnote). | ||
[Version 2: | [Version 2: Durchstreichungen und Unterstreichungen im Original werden übernommen. Sie erscheinen im Textapparat (Fußnote).] | ||
|"Was sollt' er <s>machen</s> tun?" | |"Was sollt' er <s>machen</s> tun?" | ||
["Was sollt' er tun?<sup>1</sup>" | |||
<sup>1</sup>tun: im Original: <s>machen</s> tun (Streichung)] | |||
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[Version 2: Emendationen, d.h. beweisbare Korrekturen, die durch den Bearbeiter vorgenommen werden und sich durch bloße Ergänzungen beheben lassen, werden korrigiert und mit Fußnote angemerkt.] | [Version 2: Emendationen, d.h. beweisbare Korrekturen, die durch den Bearbeiter vorgenommen werden und sich durch bloße Ergänzungen beheben lassen, werden korrigiert und mit Fußnote angemerkt.] | ||
|Beispielweise unabweisbare Schreibfehler (z.B. "Pe[t]rus"). | |Beispielweise unabweisbare Schreibfehler (z.B. "Pe[t]rus"). | ||
["Petrus"<sup>1</sup><sup>1</sup>Petrus: im Original: Perus] | ["Petrus"<sup>1</sup> | ||
<sup>1</sup>Petrus: im Original: Perus] | |||
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|Edition | |Edition | ||
|Korrekturen von Schreibversehen, die zu streichen sind, wie z. B. Dittographie (nicht intendierte Wortwiederholungen) werden in geschweifte Klammern gesetzt. Wo der Grund für die Streichung nicht aufsichtlich ist muss dies durch eine Fußnote erklärt werden. | |Korrekturen von Schreibversehen, die zu streichen sind, wie z. B. Dittographie (nicht intendierte Wortwiederholungen) werden in geschweifte Klammern gesetzt. Wo der Grund für die Streichung nicht aufsichtlich ist muss dies durch eine Fußnote erklärt werden. | ||
[Version 2: Korrekturen von Schreibversehen, die zu streichen sind, wie z. B. Dittographie (nicht intendierte Wortwiederholungen) werden entfernt. Das entfernte Wort wird in einer Fußnote wiedergegeben und der Eingriff ggf. erläutert]. | |||
|Zum Beispiel Dittographie: | |Zum Beispiel Dittographie: | ||
"Er ging in {in} die Stadt." | "Er ging in {in} die Stadt." | ||
[Zum Beispiel Dittographie: | |||
"Er ging in<sup>1</sup> die Stadt." | |||
<sup>1</sup>in: im Original: in in (Dittographie).] | |||
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|Edition | |Edition | ||
|Konjekturen ("Vermutungen") des Bearbeiters, z.B. über möglichen Text an Stellen mit Papierschäden, Tintenflecken, Buchstaben- oder Textverlust im Falz oder im Fall unleserlicher Verbesserungen), die sich nicht rekonstruieren oder erschließen lassen, werden in eckige Klammern gesetzt mit [?]. Eine Fußnote gibt Auskunft über das konkrete Problem an dieser Stelle. | |Konjekturen ("Vermutungen") des Bearbeiters, z.B. über möglichen Text an Stellen mit Papierschäden, Tintenflecken, Buchstaben- oder Textverlust im Falz oder im Fall unleserlicher Verbesserungen), die sich nicht rekonstruieren oder erschließen lassen, werden in eckige Klammern gesetzt mit [?]. Eine Fußnote gibt Auskunft über das konkrete Problem an dieser Stelle. | ||
[Version 2: Konjekturen ("Vermutungen") des Bearbeiters, z.B. über möglichen Text an Stellen mit Papierschäden, Tintenflecken, Buchstaben- oder Textverlust im Falz oder im Fall unleserlicher Verbesserungen), die sich nicht rekonstruieren oder erschließen lassen, werden aufgenommen. Eine Fußnote gibt Auskunft über die Konjektur.] | |||
|"Es scheint wohl m[öglich [?]]<sup>2</sup> zu sein" | |"Es scheint wohl m[öglich [?]]<sup>2</sup> zu sein" | ||
Fußnote 2: Schrift durch Tintenfleck unleserlich. | Fußnote 2: Schrift durch Tintenfleck unleserlich. | ||
["Es scheint wohl möglich<sup>2</sup> zu sein" | |||
<sup>2</sup>möglich: durch Tintenfleck unleserlich (Konjektur).] | |||
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|28 | |28 | ||
|Edition | |Edition | ||
|Technisch nicht darstellbare sowie unlesbare oder verlorene Textteile, die aus dem Zusammenhang nicht mehr rekonstruierbar sind und auch keine Vermutung zulassen, werden durch eckige Klammern mit Auslassungspunkten […] kenntlich gemacht ( | |Technisch nicht darstellbare sowie unlesbare oder verlorene Textteile, die aus dem Zusammenhang nicht mehr rekonstruierbar sind und auch keine Vermutung zulassen, werden durch eckige Klammern mit Auslassungspunkten […] kenntlich gemacht (mit Fußnote erläutert). | ||
|"Was [...]<sup>6</sup> tun?" | |"Was [...]<sup>6</sup> tun?" | ||
<sup>6</sup>Textverlust durch Loch im Papier. | |||
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|29 | |29 | ||
|Edition | |Edition | ||
|Unklare Abkürzungen bleiben | |Unklare Abkürzungen bleiben unaufgelöst, bzw. werden wie Konjekturen (Vermutungen) behandelt. | ||
|Z.B. "man | |Z.B. "man.<sup>2</sup>" -> entweder: "man:[?]" oder: "man[cher] [?]]" | ||
<sup>2</sup>man. : mancher (unsichere Konjektur) | |||
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|30 | |30 | ||
|Edition | |Edition | ||
|Wo der Text (bis auf unerhebliche Kürzungen, Wortumstellungen oder Reim bedingte Zusätze) einem Vers der Lutherbibel von 1545 entspricht wird zu Beginn der Zeile die Versnummer hochgestellt angegeben. | |''Wo der Text (bis auf unerhebliche Kürzungen, Wortumstellungen oder Reim bedingte Zusätze) einem Vers der Lutherbibel von 1545 entspricht wird zu Beginn der Zeile die Versnummer hochgestellt angegeben.'' | ||
Wo der Text nur zum Teil (Halbvers, Phrase, Satzteil) einen Vers aus der Lutherbibel 1545 wiedergibt, ist die Versnummer kursiv zu setzen. | ''Wo der Text nur zum Teil (Halbvers, Phrase, Satzteil) einen Vers aus der Lutherbibel 1545 wiedergibt, ist die Versnummer kursiv zu setzen. | ||
Wo ein Vers oder Textabschnitt paraphrastisch wiedergegeben ist, sollte die Angabe des Verses oder des Stückes in eckigen Klammern erfolgen. Dies gilt besonders für solche Fälle, wo der Text sonst weitgehend am Original wiedergegeben wird und nur einzelne Verse dazwischen gekürzt/bearbeitet sind. | Wo ein Vers oder Textabschnitt paraphrastisch wiedergegeben ist, sollte die Angabe des Verses oder des Stückes in eckigen Klammern erfolgen. Dies gilt besonders für solche Fälle, wo der Text sonst weitgehend am Original wiedergegeben wird und nur einzelne Verse dazwischen gekürzt/bearbeitet sind.'' | ||
|Beispiel: Philipper 1:20-21. Zeile 2 ist hier aus Vers 20 entnommen, der im Original (Luther) aber wesentlich länger ist. Zeile 3 und 4 geben dagegen Philipper 1:21 (fast) vollständig wieder: | |''Beispiel: Philipper 1:20-21. Zeile 2 ist hier aus Vers 20 entnommen, der im Original (Luther) aber wesentlich länger ist. Zeile 3 und 4 geben dagegen Philipper 1:21 (fast) vollständig wieder:'' | ||
"Paulus Sie sterckt aus seinen Banden, | ''"Paulus Sie sterckt aus seinen Banden,'' | ||
: <sup><i>20</i></sup>Jn keynerley stück werdt Er zuschanden. | : <sup><i>20</i></sup>''Jn keynerley stück werdt Er zuschanden.'' | ||
<sup>21</sup>Denn, Christus (spricht Er) ist mein Leben, | ''<sup>21</sup>Denn, Christus (spricht Er) ist mein Leben,'' | ||
: vnd Sterben ist mein Gewinn darneben." | : ''vnd Sterben ist mein Gewinn darneben."'' | ||
Das Fehlen einzelner Worte ist nicht notierenswert (es sei denn es wäre ein zentraler Begriff des Verses). Fehlende Satzteile oder Phrasen sollten allerdings immer kursiv angemerkt werden. Hier ist die Einschätzung des Editors gefragt. | ''Das Fehlen einzelner Worte ist nicht notierenswert (es sei denn es wäre ein zentraler Begriff des Verses). Fehlende Satzteile oder Phrasen sollten allerdings immer kursiv angemerkt werden. Hier ist die Einschätzung des Editors gefragt.'' | ||
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Version vom 11. September 2026, 08:43 Uhr
"All Weißheit ist von GOtt dem HERRN /
- Den wir anbeten / vnd auch ehrn
Vnd ist bey ihm in ewigkeit /
- Von anfang jetzt vnd alle zeit."
Transkriptionsrichtlinie
Für die Transkription der Handschriften von den den Digitalisaten folgen wir der folgenden Richtlinie. Siehe auch das Transkriptionsbeispiel.

