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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Galonio | ||
Vnd nimb Sie ehn, ohn all beschwerdten | |||
So werdten deiner Jhar viel werdten, | |||
Ich wil dich den Weg der Weißheit | |||
furen, Ich wil dich weit vnd breit | |||
eiten, auf gut vnd rechter bahn¬ | |||
das, wenn du gehft, möchst spüren dran, | |||
Dein Gang werdt dir nicht saur, noch schwehr, | |||
Vnd wenn die Leufst, (Ich dich gewehr¬ | |||
Das du genießest Ihrer Frucht | |||
Dich nicht anstossest: Faß die Zucht | |||
Daß nicht darvon, Ach, merck es eben | |||
Bewahr Sie, denn Sie ist dein Leben¬ | |||
donr nicht auf der Gotlosen Pfat, | |||
vnd titt nicht, (Ich das wider rath | |||
Auffn weg der Bösen, aß Ihn fahren, | |||
Vnd geh nicht donnen, Wie die Narren, | |||
Weich tzn Ihm, vnd fur vber gebt | |||
dann Sie schlaffen nicht, Mich vrsteh, | |||
Sie haben denn vbels gethan, | |||
Vnd sie rugen nicht, (dencke dran¬ | |||
Sie haben deme schadten gethan, | |||
drumb sey gewarnt ein Jedermanc | |||
Denn Sie nehen sich, (ist Sünd fur Gte.) | |||
Brodt. | |||
Nühr mit vnd von Gottlssein | |||
Vnd trincken vnbesonner weis, | |||
Vom Wein des Kreuels, zu der Spris¬ | |||
Aber, es glenzt der Grechten pfat | |||
Wie ein Licht, das am Abendt spat¬ | |||
fortgehet, vnd beuchttet so fein | |||
Biß auf des Vollen Tagesschein. | |||
Der Wehsen weg aber ist | |||
Wie dunckel, den man sehr vermisst, | |||
Vnd wiessen nicht, doch ists nicht wunder | |||
Wo sie fallen wendter hierunder¬ | |||
Mein Sohn, menck auf mein wortt vnd schweig, | |||
Dein Ihr zumeiner Rede neig, | |||
daß Sie nicht zn dem Augen fahren, | |||
In deym Hertzen thue Sie bewahren, | |||
denn Sie sindt denen das Leben, | |||
die sie findten, vnd darneben | |||
Ihrm gantzen Leib nütz vnd gesundt, | |||
Behüet dein Herrz zu aller stundt | |||
</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 14:41 Uhr
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