188 helmst 0469r: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salemo¬
Das frembdte nicht C. Ich sag kein Lugen
Sich settigen von deym Veraigen,
Vnd deine Erkeitt nicht hiebey
In eines Andern Hause sey.
Vnd du müßest seufftzen hernach,
Mit Jammern furen grosse Cag¬
Wenn die dein Leib vnd Guth nuhn hast
Verzehrt, verdemmet vnd verprasst
Vvnd sprechen: Ach, wie gar verrucht
hab Ich Cleidern gehasst die Zucht
Ach wie bößlich, thöriche, vnrecht
hat doch mein Hertz die Straff verschmecht
Vnd hat nicht ghorcht, (mich trifft die Rein¬)
der Stimme meiner Lehrer tinp.
Vnd nicht zu denen gneigt mein Ihr
die mich lehrten, Ich grosser Thor¬
Bie In all Vngluck kohmen schier¬
habs keym zudancken, dß nhur Mir)
fur allem Vlck, vnd allen Teuten
Muß Ih mit schandt nicht Lahn unsreuten
rinck Waßer aus der Gruben dei¬
vnd flüeße aus dens Brunnens Schrein.
Dein Brunnen heraus fliessen la߬
Vnd die Waßerbach auf die Aa߬
Du aber habe Sie allein
vnd kein Frembdter mit die gemein¬
Dein Bern ist gsegnet: Vnd freu dich
des Weibs demer Jugendt hertzlich¬
Sie ist lieblich, wie eine Hindt
In ehrn gebiert Sie die dein Kindt¬)
Vnd ist holdselig, wie ein Rech¬
Laß dich Ihr Lieb E. Mich recht verstehn
t
Stets settigen, vnd ergetz dich
Allieng In Ihrer Lieb freundlich.
Ach mein Kindt, worumb wicht Sündtlich
Ahn der frambdten ergetzen dich.
1
Vnd hertzest mit eine Andern dich,
Ich bitte, diß berichtte Mich
denn Jedrmanst Weg sindt stracks furm Herrn,
Grieffstu den Rechtn, Ee siehets gern
Vnd all Ihr Geng Er miesset gleich
Er schonet keins, sey arm oder Reich¬
</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Spruche Salemo¬
Das frembdte nicht C. Ich sag kein Lugen
Sich settigen von deym Veraigen,
Vnd deine Erkeitt nicht hiebey
In eines Andern Hause sey.
Vnd du müßest seufftzen hernach,
Mit Jammern furen grosse Cag¬
Wenn die dein Leib vnd Guth nuhn hast
Verzehrt, verdemmet vnd verprasst
Vvnd sprechen: Ach, wie gar verrucht
hab Ich Cleidern gehasst die Zucht
Ach wie bößlich, thöriche, vnrecht
hat doch mein Hertz die Straff verschmecht
Vnd hat nicht ghorcht, (mich trifft die Rein¬)
der Stimme meiner Lehrer tinp.
Vnd nicht zu denen gneigt mein Ihr
die mich lehrten, Ich grosser Thor¬
Bie In all Vngluck kohmen schier¬
habs keym zudancken, dß nhur Mir)
fur allem Vlck, vnd allen Teuten
Muß Ih mit schandt nicht Lahn unsreuten
rinck Waßer aus der Gruben dei¬
vnd flüeße aus dens Brunnens Schrein.
Dein Brunnen heraus fliessen la߬
Vnd die Waßerbach auf die Aa߬
Du aber habe Sie allein
vnd kein Frembdter mit die gemein¬
Dein Bern ist gsegnet: Vnd freu dich
des Weibs demer Jugendt hertzlich¬
Sie ist lieblich, wie eine Hindt
In ehrn gebiert Sie die dein Kindt¬)
Vnd ist holdselig, wie ein Rech¬
Laß dich Ihr Lieb E. Mich recht verstehn
t
Stets settigen, vnd ergetz dich
Allieng In Ihrer Lieb freundlich.
Ach mein Kindt, worumb wicht Sündtlich
Ahn der frambdten ergetzen dich.
1
Vnd hertzest mit eine Andern dich,
Ich bitte, diß berichtte Mich
denn Jedrmanst Weg sindt stracks furm Herrn,
Grieffstu den Rechtn, Ee siehets gern
Vnd all Ihr Geng Er miesset gleich
Er schonet keins, sey arm oder Reich¬

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