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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salomo. | ||
Wer mit Augu winckt, der wird verdachte | |||
Vnd much anrichten, nichts guts macht, | |||
Vnd der ein Naren Maul hat, der wird | |||
Geschlagn, Ihm selbst vngluck gebierdt. | |||
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in lebendiger Brunn gesundt | |||
Ist des Gerechten Menschens Mund, | |||
Aber den Mund Ettloser Schar¬ | |||
Ihr freuel wird vbrfallen gar¬ | |||
Haß allerley hadder ernegt, | |||
Aber die Lieb, böses vertregt, | |||
Vnd alle Vbertrettung deckt, | |||
wo die sich mercken lest, vnd pleckt. | |||
In lippen des verstendigen | |||
findet man gar öffentlichen | |||
Weißheit, Aber aufs Narren Rücken | |||
Behört ein Ruten, sich zubücken. | |||
in weysen bewaren Ihr Lehr | |||
danen sie haben Nut vnd Ehr | |||
Aber, der Nauren Mund dlda¬ | |||
dem Schreckn, Vngluck vnd gfahr ist noh¬ | |||
Das Guth des Reichen, welchs Er hat | |||
Ist seine Vhest gebawte Stadt, | |||
Aber die Armen, Schlecht, veraht | |||
das liebe Armit blöde macht. | |||
Der Gerechte berucht seines Guth | |||
zum Leben, In frölchem mndth, | |||
Der Gerloß aber In Geitz entzundt | |||
Braucht seins Einthmans nhür zur Sundt¬ | |||
Die Zucht halten, ist der recht weg | |||
Zūm Leben, wer aber gantz treg | |||
die Straff verlesst, (wie nicht sein sl.) | |||
der bleibt Jerig, geht Ihm nicht wasli | |||
Edlsch Muder decken haß mit schweigen, | |||
vnd sich nicht aufrichttig erzeigen. | |||
Vnd wer verleumbdet, ist ein Narr, | |||
Bleibts Immerzu, vnd In die harr¬ | |||
Wo viel Wett sindt, waschendter haab, | |||
Da gehets ohne Sund nicht ab¬ | |||
Wer aber seine Lippen helt, | |||
Ist klug, Gott vnd Menschen gefellt. | |||
des Grechten Zuug, ohn falsch vnd List | |||
Ein trefflich köstlich Silber ist, | |||
Aer nichts ist der Gechsn Herr, | |||
Richttet nhur Jammer ahn, vnd schmertz¬ | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:17 Uhr
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