188 helmst 0479r: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Sprüche Salamo¬
Wer zucht lesst furen aus der handt
der hat nhür Armut vnd groß schandt,
Aber, wer sich lest straffen geen¬
derselbe kohmen wird zu Ehen.
Wenß kömpt, das manß begert, das thut
dem hertzen whl, schafft guten muth,
Aber der, so das böse meidte
Ein Greuel den Thoren ist, allzeit¬
Wer mit den Weisen gehet vmb
der mird weise, hats Ehr vnd Ruhm
Wer aber ist der Narrn Besell,
wird Vnglück habe vnd Vngefell¬
Vngluck verfolgt die Sunder sehr,
Ihnen zutragen wird es schmehr,
Ver den Grechten Gutes wird
Vergkten vnd recompensirt
Der Guthwwird erben auf Kindtskindt
Aber des Sunders Guth Zerrinnt
wird dem Gerechten furgespart¬
Darff hirvmb arbeytten nicht hatt.
Se
ß ist viel Speise vberahl
In den Furchen der Armen Zahl¬
Aber, die Vnrecht thun, verderben,
Auch ih zuletzt gur hungers sterben.
Ver seiner Kuthen schonet sehr
der hasset seinen Sohn viel nchte,
Wer Ihn aber lieb hat, mit gwodt
des Vatters Zucht Ihn Zuchtigt baldt.
er Grechte isset, das sein Seel
Satt wirdt, hat kein mangel noch fehl,
der Gotthsen Bauch aber hat
Nimmer gnug, vnd wird solten satt.
Das. 14. Capitel.
Durch Weise Weibe erbauet wird
Das hauß, mit ruhm, lob, Ehr vnd Zied¬
Ein Nerrin aber nichts ausricht¬
Sondern, mit Ihrm Thun eß zubriht.
Wer den Herrn fulchten, wol dem Manch
derselb gehet auf rechter bahn,
Wer Ihn aber verachttet leicht
deiselb aus seinem Wege weicht¬
ß reden Exranisch die Narrz,
Aber die weyse Ihrn Mundt bewahrn.
Wo nicht ahne Arbeit Ochsen sein,
daselbsten ist die Krippen rein¬
Aber, wo der Ochs schefftig ist,
Da ist viel Einkohnuß, nichts gebriest.</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Sprüche Salamo¬
Wer zucht lesst furen aus der handt
der hat nhür Armut vnd groß schandt,
Aber, wer sich lest straffen geen¬
derselbe kohmen wird zu Ehen.
Wenß kömpt, das manß begert, das thut
dem hertzen whl, schafft guten muth,
Aber der, so das böse meidte
Ein Greuel den Thoren ist, allzeit¬
Wer mit den Weisen gehet vmb
der mird weise, hats Ehr vnd Ruhm
Wer aber ist der Narrn Besell,
wird Vnglück habe vnd Vngefell¬
Vngluck verfolgt die Sunder sehr,
Ihnen zutragen wird es schmehr,
Ver den Grechten Gutes wird
Vergkten vnd recompensirt
Der Guthwwird erben auf Kindtskindt
Aber des Sunders Guth Zerrinnt
wird dem Gerechten furgespart¬
Darff hirvmb arbeytten nicht hatt.
Se
ß ist viel Speise vberahl
In den Furchen der Armen Zahl¬
Aber, die Vnrecht thun, verderben,
Auch ih zuletzt gur hungers sterben.
Ver seiner Kuthen schonet sehr
der hasset seinen Sohn viel nchte,
Wer Ihn aber lieb hat, mit gwodt
des Vatters Zucht Ihn Zuchtigt baldt.
er Grechte isset, das sein Seel
Satt wirdt, hat kein mangel noch fehl,
der Gotthsen Bauch aber hat
Nimmer gnug, vnd wird solten satt.
Das. 14. Capitel.
Durch Weise Weibe erbauet wird
Das hauß, mit ruhm, lob, Ehr vnd Zied¬
Ein Nerrin aber nichts ausricht¬
Sondern, mit Ihrm Thun eß zubriht.
Wer den Herrn fulchten, wol dem Manch
derselb gehet auf rechter bahn,
Wer Ihn aber verachttet leicht
deiselb aus seinem Wege weicht¬
ß reden Exranisch die Narrz,
Aber die weyse Ihrn Mundt bewahrn.
Wo nicht ahne Arbeit Ochsen sein,
daselbsten ist die Krippen rein¬
Aber, wo der Ochs schefftig ist,
Da ist viel Einkohnuß, nichts gebriest.

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