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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Sprüche Salamo¬ | ||
Wer zucht lesst furen aus der handt | |||
der hat nhür Armut vnd groß schandt, | |||
Aber, wer sich lest straffen geen¬ | |||
derselbe kohmen wird zu Ehen. | |||
Wenß kömpt, das manß begert, das thut | |||
dem hertzen whl, schafft guten muth, | |||
Aber der, so das böse meidte | |||
Ein Greuel den Thoren ist, allzeit¬ | |||
Wer mit den Weisen gehet vmb | |||
der mird weise, hats Ehr vnd Ruhm | |||
Wer aber ist der Narrn Besell, | |||
wird Vnglück habe vnd Vngefell¬ | |||
Vngluck verfolgt die Sunder sehr, | |||
Ihnen zutragen wird es schmehr, | |||
Ver den Grechten Gutes wird | |||
Vergkten vnd recompensirt | |||
Der Guthwwird erben auf Kindtskindt | |||
Aber des Sunders Guth Zerrinnt | |||
wird dem Gerechten furgespart¬ | |||
Darff hirvmb arbeytten nicht hatt. | |||
Se | |||
ß ist viel Speise vberahl | |||
In den Furchen der Armen Zahl¬ | |||
Aber, die Vnrecht thun, verderben, | |||
Auch ih zuletzt gur hungers sterben. | |||
Ver seiner Kuthen schonet sehr | |||
der hasset seinen Sohn viel nchte, | |||
Wer Ihn aber lieb hat, mit gwodt | |||
des Vatters Zucht Ihn Zuchtigt baldt. | |||
er Grechte isset, das sein Seel | |||
Satt wirdt, hat kein mangel noch fehl, | |||
der Gotthsen Bauch aber hat | |||
Nimmer gnug, vnd wird solten satt. | |||
Das. 14. Capitel. | |||
Durch Weise Weibe erbauet wird | |||
Das hauß, mit ruhm, lob, Ehr vnd Zied¬ | |||
Ein Nerrin aber nichts ausricht¬ | |||
Sondern, mit Ihrm Thun eß zubriht. | |||
Wer den Herrn fulchten, wol dem Manch | |||
derselb gehet auf rechter bahn, | |||
Wer Ihn aber verachttet leicht | |||
deiselb aus seinem Wege weicht¬ | |||
ß reden Exranisch die Narrz, | |||
Aber die weyse Ihrn Mundt bewahrn. | |||
Wo nicht ahne Arbeit Ochsen sein, | |||
daselbsten ist die Krippen rein¬ | |||
Aber, wo der Ochs schefftig ist, | |||
Da ist viel Einkohnuß, nichts gebriest.</poem> | |||
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die Sprüche Salamo¬ |
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