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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Spruche Salomo. | ||
MMancherley Vnrechtes Gewicht | |||
vnd fadsche Maß, gantz dangen nicht, | |||
Ist beedes ein Grewel dem Herrn, | |||
Weh dem, der sie gebrauchet gern. | |||
Aūchkennet man an seinem wesen | |||
Eyn Knaben, wie Er wil genesen, | |||
Ober from vnd rodtlich werdten wil, | |||
das merckt man an seyn Kinderspiel¬ | |||
Din hörendt Ohr, vnd Sehendt Aug, | |||
die macht beides der Herr zum brauch¬ | |||
iebe den Schlaf nicht, das du nicht | |||
Ain werdst, vnd die Narung gebricht, | |||
laß deine Augen wacker sein, | |||
So wirstu Brodsgnug haben fein. | |||
Bos, Böse, speicht man, wenn mans that | |||
Aber, wenß weg ist vn der stadt, | |||
Brüemet man eß dann erst sehr, | |||
Wenß nicht ist zubekohmen mher. | |||
Os ist Goldt vnd viel Perlen clar, | |||
Eß zwert auch fein ein Goldtgelb Haar, | |||
Aber, ein Vernunfftiger Mundt, | |||
Ist ein Edel Kleinod gesndt, | |||
Nun dem sein Kleid, 6doch nicht gar würg.) | |||
der fur einen Andern wirdt Burg¬ | |||
Vnd vmb des Vnbekandten willn¬ | |||
Ihn pfandte, die Schuldtsach zustilln. | |||
Das gstolen Brod Jederman schmeckt | |||
wol, das mancher das Maul drob leckt, | |||
Aber, hernach wirdt Ihm der Mundt¬ | |||
Vll Rießling werdten, geht zu grundt. | |||
Anschleg bestehen wol vnd vhest¬ | |||
wenn man Sie fürrt mit rath aufs best¬ | |||
Vnd Krieg Cwie sichs dann wil gebueren) | |||
die soll man mit Vernunfft fein füeren. | |||
Dey Vnterworen mit dem dlheit, | |||
der offenbaret Heindigkeit, | |||
Vnd mit dem Verleūmbdter, teg, fand, | |||
Vnd mit dem Rnntz fadschen Maul¬ | |||
Wer seinem Vatter vnd Mutter flucht, | |||
der ist ohn Zucht, ein auge frucht, | |||
Des Leuchte wirdt Vorleschen gar | |||
Mitten Im Finsternus furwahr¬ | |||
Das Erb, darnach man pflegt bißwelen | |||
Mit erst gar hoch vnd sehr zueylen, | |||
Wird nicht gesegnet sein zuletzt, | |||
Gottes Segn Er weit vn sich setzt. | |||
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Die Spruche Salomo. |
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