188 helmst 0506v: Unterschied zwischen den Versionen
CSV-Import |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01038.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01038.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ||
|- style="background: white" | |- style="background: white" | ||
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Prediger Salomo¬ | ||
Wenn ein Eysen stumpf wirdt zu Zeiten, | |||
vnd bleibt vngschlieffen an der Schneiden | |||
Muß mans scherffn mit Macht, Gleicher weib | |||
Also auch folgt weißheit dem Fleiß, | |||
Ein wescher, der sein wil ohn zwang, | |||
Ist nichts besser, denn eine Schlang, | |||
Ddie vnbeschworn sticht vnd Verwundt¬ | |||
Die Grott aus eines Weysen Mundt¬ | |||
Sindt Hodselig, Abe, des Narrn Singen | |||
vnd Lippen, denselben verschlingen. | |||
Der Anfang seiner Wortt sbaldt | |||
Ist Narnheit, vnd hat kein gestadt, | |||
vnds vndt ist schedtliche Thorheit | |||
Man nimpt kein Eehr draus noh Bescheidt | |||
Ein Narr macht viel wort, ohn gedancken, | |||
denn der Menschweiß nicht, durch solch wancken, | |||
was es gewesen ist, vnd wer¬ | |||
wil Ihm sagen, was nach Ihm mher | |||
wirdt werdten? Die Erbeitt der Narren | |||
wirdt Ihnen saur, thut Sie sehr sparten, | |||
weil man nicht weis, durch rechten pfat¬ | |||
Zienein zugehen In die Stadt¬ | |||
Wehr dir Landt, do sichs befindt, | |||
das dessen König ist ein Kindt, | |||
vnd deßen Funsten essen fune¬ | |||
Gleich mie das Vieh, Pferdt, Ochsse vnd Rüeh¬ | |||
Wol die Landt, Itze vnd Jede fuct, | |||
dessen König reht Edel ist, | |||
Vnd dessen Fursten vnvermessen | |||
zu rechter Zeit Ihr Modzeit eßen, | |||
Zur Stencke vnd zur Lufte Nicht¬ | |||
Wie man biß wedn doch hirvff dicht | |||
(Denn durch Faulheit die Balcken stincken, | |||
vnd durch hinläßig Handt muß sincken¬ | |||
Das hauß, das es sehr trieffendt wirdt, | |||
wie die Erfarung es docirt. | |||
das macht, Sie machen Brodt zum Lachen, | |||
Vnd muß der wein zu disen Sachen | |||
Die Lebendigen hoch erfreuen | |||
Vnd Ihnen muß Cohn alles scheiuen.) | |||
Das Geldt alles zuwegen bringen | |||
In keinem Stück Ihnen mißlingen. | |||
fluch nicht dem König zu deym hertzen, | |||
furwar es bringt die grossen schmertzen, | |||
Vnd fluch dem Reichen nicht, Claß nach¬ | |||
In deiner Schlafkamer, Ich sag¬ | |||
</poem> | |||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01038.jpg | | https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01038.jpg | ||
|} | |} | ||
Aktuelle Version vom 13. September 2026, 17:15 Uhr
| Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen! |
| Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de |
| Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet. |
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
Der Prediger Salomo¬ |
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).