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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Prascher Jorenia¬ | ||
Wie ein grinniger hengst Im Streit¬ | |||
Ein Stack zur Lufft, der weiß sein Zeit¬ | |||
Ein Dorteldaub, Kranich vnd Schwalb, | |||
Mercken Ihr Zeit, gantz, theilß, vndhalb | |||
Wenn sie solle wider kohmen ahn¬ | |||
Aber, mein Vck nicht wißen kan¬ | |||
Noch wil, das Recht der Herren frum | |||
Ihn Bueß vnd besrung bleibt eß dum¬ | |||
Dab. 4 Capetel. | |||
Ich, das Ich Waßer gnngsam hett | |||
In meinem Hpt, vnd wehren stett | |||
Mein Augen Shrenenmellen, das | |||
Ih dag vnd Nacht, ohn vnterlaß, | |||
Bewenen möhhte vnd beclagen, | |||
In meinem Vlck die beschlagnen. | |||
Weh, das Ich eine Herbeng hete | |||
Vnd In der Wuesten ein LegerBetth, | |||
So wölt Ich nhur mein Vckl verlaßen | |||
von Ihnen ziehen ander Strassen, | |||
denn es eittel bezbrecher sindt, | |||
bin frecher hauff, Veloß vnd blindt, | |||
Mie Ihrer Jungen sindts gefliessen, | |||
das Sie nhur ettel Lugen schießen, | |||
Vnd keine Warheit, Iss nicht schandt. | |||
vnd treibens mit Gendt Im Land¬ | |||
Vnd gehen In Ihrem Schalckskleid¬ | |||
von einer zu Andern Goßheit, | |||
Vnd achten mich nitt, speicht der Herr¬ | |||
Ein Jeglecher der gehe ferr¬ | |||
Hiet sich fur seinem Freundt, vnd schade, | |||
Auch seinem Bruder gar nicht trau, | |||
denn ein Bruder boßhafft berückt | |||
vnd den Andern gar vntertruckt | |||
vnd ein Freund den Andern verretth¬ | |||
Ein freund dem Andern widerstehen | |||
Teusche den Andrrn, stellts fast auf Mord¬ | |||
vnd reden kein einig wahr wort. | |||
die nhur daruff fleißigen sich, | |||
wie einer den andern betrieg¬ | |||
Ist Ihnen leid, das Sie all Sachen | |||
Nicht noch viel erger können machen. | |||
</poem> | |||
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| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
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Der Prascher Jorenia¬ |
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