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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Propchet daniel¬ | ||
Dein königerich soll bleiben die | |||
wenn du die Gwodt Im hiemal schir | |||
Erkennet hast, darvmb dir laß | |||
Herr König, vff berürtte maß, | |||
Gefallen meinen Rath so fein | |||
Vnd mach dich les zn Sunden dein, | |||
durch Grechtigkeit, beid fire vnd spat, | |||
vnd ledig vn deiner Mißthat | |||
Durch Wlthat an den Armn, aus huldt, | |||
So wird Er auch haben Gedult | |||
Mit deyn Sunden, Sie die vergeben, | |||
das die Geselig mögest leben. | |||
daß alles widrfuhr gantz vnd gar | |||
dem König Neburaditejar | |||
denn nach zwilff Monden diser ding, | |||
Da der König zu Babel ging | |||
Auffe könggklichen Burg am Tag, | |||
da hub Er ahn, vnd also sprach¬ | |||
Das ist die grosse Babel Vhrsch | |||
die Ieh erbauet hab aufs best | |||
zuum Königklichen Hanses Pracht¬ | |||
durch meine vber grosse Macht, | |||
zu ehren meiner Feerligkeit | |||
die noch kan währen lange Zeit¬ | |||
6 | |||
Ih nhun der König an dem Ort | |||
shatt ausgeredet dise wyre¬ | |||
Biel eine Stimm von hiemel dar¬ | |||
dir König Neburadlerar | |||
wirdet gesazt, dein Königreih | |||
Selten die (dich wirdts machen bleichih | |||
benohmmen werden, vnd man wird dics | |||
Von leuten verstossen blötzlich, | |||
Oolst bey den Chieren bleibn vnd stehen | |||
So auf dem feldte vmbher gehen, | |||
Das, wie die Ochßen, aufs Feldts Straßen, | |||
wird man dich draußen eßzen laßen, | |||
Biß das Sieben Zeit vber die | |||
vmb sindt, Auf das dis erkentst hier¬ | |||
Das der Höhest Gwadt hat, zum Streich, | |||
Vber der Menschen Königerch | |||
Vnd gibt Sie, wenn Ee wil, ( es btrachten | |||
Van stund ahn, ward das wort vollnbraht, | |||
So vbern König war beschlossen. | |||
Vnd Er ward tu Leuten verstossen, | |||
</poem> | |||
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der Propchet daniel¬ |
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