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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Prophet Daniel¬ | ||
Am halße tagen, vnd zugleich | |||
Kongerich. | |||
der dritt herr sein In meym | |||
All weisen des Köngs dler Orthen | |||
In große Anzahl herauf bracht wordten, | |||
Sie kundtn aber weder die Schrifft | |||
Noch die deutung, was Sie betrifft, | |||
lesen, noch dem König anzeigen, | |||
Verstunckten gar, vnd musten schweigen, | |||
deßen der König Belsazer | |||
Noch hertte erschrack, vndder viel mnher | |||
Dantz sein gestaldt, groß furcht Ihn zwang¬ | |||
vnd seinen Gurdtigen ward bang¬ | |||
Da ging die Königin In stillen | |||
vmb solcher des Königs Sach wilten | |||
Vnd seiner Gwalttigen, mit Clag¬ | |||
Hienauf Ins Konts Saal, vnd sprach¬ | |||
dere König, vnbekummert sey, | |||
Gott linges leben die verleyh, | |||
aß dich deine Gedancken nicht | |||
Also erschrckn, Im Angesecht | |||
Entferbe dich auch nicht allso¬ | |||
Eß ist im Marn, C binß selbsten fro | |||
In deinem Bnigreich begnadt, | |||
den Geist der Heylgen Gster Er hat, | |||
Denn zu dens Vatters Zeiten ward | |||
Bey Ihm, auf wundersame Art | |||
Große Erleuchttung fundte allzeit, | |||
Klusheit, vnd wie der Götte Weyßheit | |||
Dein Vater Köng Bebradezar | |||
Satzt Ihn Verstandtshalbte, weit dar¬ | |||
Vber die Steonseher vnd Weysen, | |||
Chalderr vnd Warter preysen, | |||
darvmb, das dises falß so meist | |||
Bey Ihm ward furn ein hoher Geist¬ | |||
Darzu Verstandt vnd groß Klugheit | |||
Tremme zudenten, heumligkeit, | |||
Vnd dunckel Spruche zuerwden¬ | |||
Ihm trafs zu, In wortten vnd Thaten, | |||
Verborgne Sachen zu offenbaren, | |||
darvmb keyn Vnst whlest spuren, | |||
endich, danieb, den gewies | |||
der Kong, Belsazer nennen lies¬ | |||
Ob auffe man nhu Paniel | |||
der wird die Bdeutung sagen sohnell¬ | |||
Da ward Daviel noch Vor Nacht | |||
Hienauf fur den König gebracht, | |||
</poem> | |||
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| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
Der Prophet Daniel¬ |
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