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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>E
k Prophet Haggag.
Das. 1. Capitel.
ui
Dospricht der Herre Zebaoth,
diß Volck spricht, ohn vrsach vnd Noth,
Die Zeit ist noch nicht da, Cher schaw¬
das man des Herrn Hauß widrumb baw¬
Vnd des Herrn Wort gschach wider Sie,
Aber, Eeuer Zeit ist wol hie¬
Das In getäfflten Heusern Ihr
wohnet, nach Eweemn Lust vnd gier¬
Vnd diß Hauß CMir nhur zum Verdrues?
Gar würst vnd öde stehen nus.
Nhu, so sricht der Herr gebacts,
11
Ists nicht groß Sundt, In Schandt vnd spett¬
Schawt, wie es Ech gehet so fein,
11
i Ihr Soet viel, bringt wenig ein,
Ehr esset, vnd werdt doch nicht sat,
17
Bedenckt nicht, was vor Vrsache hat
Ihr trinckt, vnd werdet doch nicht truncken,
31
vnd handelt nach Ewerm Guthdüncken,
Ihr kleidt Euch köstlich, wie mans sicht,
3
vnd Köndt Euch doch erwermen nitt,
Vnd wer Geldt zuuerdienen pflegt,
Eß In eyn Löchrichten Beutel legt.
i Obspricht der Herre Zebacth
Schauet, Its nicht Sund, In Schand vnd spott
wir es Elich geht, Dünckt Euch nicht stoln
Geht aufs Gebirghin, vnd holt holtz,
Vnd bawet das Hauß New vnd fein,
das solle mir gar angnehin sein,
vnd mein Ehre erzeigen wil,
(Spricht der Herrn denn Ihr wartt auf
Vnd Sohe, es wenig geligt
Vnd ob Ihr es schon heime bringt,
So zersteube Ihs doch geschwindt
das es zurinnt, wie Sprew vom Windt¬
Warumb, spricht der Herr gebaoth?
darvmb, das mein Hauß (Mir zum spett¬
Ob würste stehet In Vngebuer
vnd eidt ein Jede auf sein Hauß nhür,
Drumb vber buich der Hiemel hat
den Taw verhodten früe vnd spat¬
Vnd das Erdreich sein Gewchß zum Stuffen,
Vnd Ich habe die Dürro genuffen
beyd vber Land vnd Berg, (. aus Zorn.)
Vber Mast, Sel, Getreydt vnd Ben¬
Vnd vber dles, was da nhur
kompst vnd wechst aus der Erdt herfur¬
 
</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

E
k Prophet Haggag.
Das. 1. Capitel.
ui
Dospricht der Herre Zebaoth,
diß Volck spricht, ohn vrsach vnd Noth,
Die Zeit ist noch nicht da, Cher schaw¬
das man des Herrn Hauß widrumb baw¬
Vnd des Herrn Wort gschach wider Sie,
Aber, Eeuer Zeit ist wol hie¬
Das In getäfflten Heusern Ihr
wohnet, nach Eweemn Lust vnd gier¬
Vnd diß Hauß CMir nhur zum Verdrues?
Gar würst vnd öde stehen nus.
Nhu, so sricht der Herr gebacts,
11
Ists nicht groß Sundt, In Schandt vnd spett¬
Schawt, wie es Ech gehet so fein,
11
i Ihr Soet viel, bringt wenig ein,
Ehr esset, vnd werdt doch nicht sat,
17
Bedenckt nicht, was vor Vrsache hat
Ihr trinckt, vnd werdet doch nicht truncken,
31
vnd handelt nach Ewerm Guthdüncken,
Ihr kleidt Euch köstlich, wie mans sicht,
3
vnd Köndt Euch doch erwermen nitt,
Vnd wer Geldt zuuerdienen pflegt,
Eß In eyn Löchrichten Beutel legt.
i Obspricht der Herre Zebacth
Schauet, Its nicht Sund, In Schand vnd spott
wir es Elich geht, Dünckt Euch nicht stoln
Geht aufs Gebirghin, vnd holt holtz,
Vnd bawet das Hauß New vnd fein,
das solle mir gar angnehin sein,
vnd mein Ehre erzeigen wil,
(Spricht der Herrn denn Ihr wartt auf
Vnd Sohe, es wenig geligt
Vnd ob Ihr es schon heime bringt,
So zersteube Ihs doch geschwindt
das es zurinnt, wie Sprew vom Windt¬
Warumb, spricht der Herr gebaoth?
darvmb, das mein Hauß (Mir zum spett¬
Ob würste stehet In Vngebuer
vnd eidt ein Jede auf sein Hauß nhür,
Drumb vber buich der Hiemel hat
den Taw verhodten früe vnd spat¬
Vnd das Erdreich sein Gewchß zum Stuffen,
Vnd Ich habe die Dürro genuffen
beyd vber Land vnd Berg, (. aus Zorn.)
Vber Mast, Sel, Getreydt vnd Ben¬
Vnd vber dles, was da nhur
kompst vnd wechst aus der Erdt herfur¬

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