|
|
Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
|
|
|
|
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.
|
|
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription
|
Original (sehr hohe Aufloesung)
|
Das Vierdte Buch Mose.
Da hub Er ahn, seinn[1] Spruch vnd sprach:
Steh auf Balak, höre die Sach,
Vnd nimm zu ehren, was Jch sag,
Du Sohn Zipor, mercks heut zu tag,
Gott ist nicht ein Mensch, das Er lieg,
Noch ein Menschen Kindt, der betrieg,
Das Jhn etwas gerewe, Nhun,
Solt Er etwas sagn, vnd nicht thun?
Solt Er etwas redn, vnd nicht halten?
Gerechtigkeit Er stets lest walten,
Sihe, Jch bin hirhergebracht
Zusegnen, wie Mir Gott gesagt,
Jch segne, vnd kans wendten nicht.[2]
Balak zu Bileam drauf spricht:
Du solt dem Volck nicht sein entgegen,
Weder mit fluchen, noch mit Segen,
Komm doch, Jch wil dich weitter füren,
An einen andern orth, zuspüren,
Obs Gott vileicht gfall, das du mir
Sie möchst verfluchn, eher, als hier.
Vnd Er fürt Jhn, wie hirbeuor.
Auf die Höhe des Bergs Peor,
Welcher gegen die Wüsten sieht,
Vnd Bileam sprach: Hirher tritt
Balak, baw mir hir Siebn Altar,
Vnd schaff mir Sieben Widr vnd Farr,
Balak thet, wie Bileam sagt,
Das Opffr also bestellt vnd macht.
Das 24. Capitel.
- ↑ n-Geminationsstrich
- ↑ Folgende Zeilen sind gestrichen:
Jn Jacob keine müeh man sieht,
Jn Jsrael man erbeytt nitt
Sein Gott ist stets bey Jhm (vernimm)
Vnd köngs drometen vnter Jhm etc.
|
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).
