|
|
Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
|
|
|
|
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.
|
|
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription
|
Original (sehr hohe Aufloesung)
|
Das ander Buch Mose.
Vnd thue sie Jn den Bosem dein,
Er thet sie Jn dem Bosm hinein,
Vnd zoch sie raus. Sihe, da ward
Sie widr Jns Vorig fleisch verkart.
Wenn sie disen zwey Zeychen nicht
Gleuben, noch deinem Vnterricht,
Auch nicht werdtn hören deine Stimm,
Des Wassers aus dem Strome nimm,
Vnd geuß es, auf das trocken landt,
So wirdt daßelb wasser zu handt,
Das aus dem Strom du gnhommen hast,
Blut werdten, das sie gleuben fast.
Mose hatt noch nicht lust zur Sach,
Wandt vor sein schwere Zung vnd sprache.
Gott aber spricht: Gehe nhur hin,
Des Menschen Mundts[1] Jch Schöpffer bin,
Jch wil mit deinem Mundte sein,
Dich, was du sagn solst, lehren fein.
Mose ein andr vrsach furwandt:
Herr, wehn du sendten wilt, den sendt.
Der Herr sehr zoring ward, vnd sprach:
Mose, du hörst, was Jch Dir sag,
Weiß Jch dann nicht, das Aaron
Dein Bruder (deiner Mutter Sohn)
Aus dem Stamm Levi, ist beredt?
Vnd sihe, Er wirdt auf der stedt
Heraus gehen, entgegen dir,
Vnd wenn Er dich siht, glaube mir,
Wird Er von Hertzen frewen sich,
Er soll zum Volck reden fur Dich,
Er solle sein der Munde dein,
Du aber sollest sein Gott sein.
- ↑ Mundts: im Original: Mundtsß.
|
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).
