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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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die Apistel
Ich weis nicht, was Ich thue am Zieb¬
denn Ich thue das nicht, was Ich wil
andern, das Ich haß, das thue Ich,
So Ich aber das thue, Nemblich¬
Das Ich nicht wil, Bewillig Ich,
das das besetz guth sey gwießlich.
Sothue nhu Ich daßelbig nicht,
Sondern, die Sune es ausricht
die In Mir wohnet, denn Ich weis
CHabs offt geprüeft mit allem vleis¬
Das In Mir, das ist, In meyen Blut
vnd fleisch nichts wohnt, das da sey gut.
Das wöllen hab Ich mel zudiengen,
Aber, das Guthe zutlbringen,
findte Ich nicht, wenig noch viel¬
denn das Gute, das Ich gern wil¬
as thur Ich nicht, sondern gmeinlich
Das Bös, das Ich nicht wil, thue Ih.
Os Ich aber thue gar zuviel¬
S das Jenige, das Ich nicht wil,
othue zwar Ich daßelbig nicht
Sondern die Sunde es aus nicht
die In Mir cichent. So findt Ich nhun
Mir ein Besetz, der Ich mit thun
Das Eute, vnd Vermencke drag,
das mir das Böse hanget ahn¬
E.
Ich Elender Mensch, wer wird mich
von dem leibe diß Tods, Cfrag Ih3
Erlösen? Ich dancke Gott gern
durch Ihrsum Christum, vnsern Herrn,
So dien Ihnhu mit dem gemuet
dem Osetz Gottes, nach seiner guet,
Aber, mit dem Fleisch dien Ich fast
Dem Osetz der Sunden schwere Cast¬
Das. 8. Capitel.
Uhr den man nichts verdandlichs findt¬
die da In Christo Ihrsu sindt,
die nach dem Fleische nicht vnrein¬
Wandeln, sondern nachm Geist dlein.
enn die da fleischlich sindt, die sindt
fleischlich gesinnt, als die Weltkindt¬
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