188 helmst 0074v: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Das ander Buch Mose
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Das tander Buch Grose.
Vnd sprach. Er sey ein Sundig Knecht,
Eß wimmelt voll, all grentze drauß,
der Herr aber erhere gerecht
allnthalben krochs vll In seym Hauß,
do nhur aufhört, das donir vnd plitzen,
In seiner Camer, Lage, vnd Betth,
wölt Er sich warnen lassen vnd witzen,
das Er darvor kein ruhr hett,
das Volck auch lassen ziehen gern.
In die Backöfn, vnd In die Seich
Mose breittet sein Hendt zum Herrn,
Ein hauffen Frösch vnd Kröten steig,
Der Doner vnd Hagel liessen nach¬
Weder Er, sein Volck, noch Kneht, furn Batten
da Pfare solches ersah,
vnd Fröschen fried noch sichnheit hatten,
Versundigt Er sich weitter sehr,
Das gantz Egypterlandt ward bedeckt
vnd verherttet sein Hertt viel mher,
Mit fröschnn, Aber, eß niemandt schreckt
die Kinde Iseiel lies Er nicht
er Zaubrisch hauff auch also thet
Sein Hertz blieb versteckt vnd entwicht¬
Mit Irm beschweren auf der stedt¬
Das. 10. Capitel.
und liessen frösch, durch Zeubrisch brommen,
lose dan Pharao betroht,
vber Egyptenlandt herkomman,
Zornig sey der Ebwer Gott¬
Pharro fodert auf die Plag
Wirstu das Volck nicht ziehen lahn,
Mose vnd Aaron, vnd sprach¬
Mit Jung vnd Adten, fraum vnd Man¬
fur Mich den Herren bittet Ihr,
So werden Bohman Heinschrecken,
das Er die Frösche nhem von Mir
das sie das Land allnhalben bedecken,
Vnd von meym Volck, So wil Ich gern
Also, das man das Land nicht wird
Das Vlck lassn, zuopffern dem Herre
können sehen, (seys auisirt
das gschach so: die fröschplag verschwundt
Die sollen freßen auf der stadt
Da Pharar nhun ettlich stundt
was fur dem Hagel ist errett,
Aufft krigt hatt, ward sein hentz verhert
Vnd alle Eure grüenendt Beum
Vnd hört sie nicht, sich nichts denn Rehr
wahr wirdts werden, es sindt kein weuse
Er ein weg wie den andern thet,
Vnd solle erfülln demn Hauß zumhal,
wie dann der Herre hatt genedt¬
Vnd deiner Knechte Heuser all,
die Gritte Plag, Gott auch hersandt¬
Vnd alle Egypter Heuße In gmein,
Do Aaron ausreckt sein Handt
dergleichen nicht die Veter dein
Mit seym Stab, vnd schlug mitt vff Erden,
Besehen haben, noch gelesen,
In Staub, da musten leus draus werden
Zeither sie sind vh Eodt gewesen.</poem>
An Menschn vnd Vieh, der Staub vnd Sandt¬
ward volle Leus In Egyptenlandt.
</poem>
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| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00174.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

Das tander Buch Grose.
Eß wimmelt voll, all grentze drauß,
allnthalben krochs vll In seym Hauß,
In seiner Camer, Lage, vnd Betth,
das Er darvor kein ruhr hett,
In die Backöfn, vnd In die Seich
Ein hauffen Frösch vnd Kröten steig,
Weder Er, sein Volck, noch Kneht, furn Batten
vnd Fröschen fried noch sichnheit hatten,
Das gantz Egypterlandt ward bedeckt
Mit fröschnn, Aber, eß niemandt schreckt
er Zaubrisch hauff auch also thet
Mit Irm beschweren auf der stedt¬
und liessen frösch, durch Zeubrisch brommen,
vber Egyptenlandt herkomman,
Pharro fodert auf die Plag
Mose vnd Aaron, vnd sprach¬
fur Mich den Herren bittet Ihr,
das Er die Frösche nhem von Mir
Vnd von meym Volck, So wil Ich gern
Das Vlck lassn, zuopffern dem Herre
das gschach so: die fröschplag verschwundt
Da Pharar nhun ettlich stundt
Aufft krigt hatt, ward sein hentz verhert
Vnd hört sie nicht, sich nichts denn Rehr
Er ein weg wie den andern thet,
wie dann der Herre hatt genedt¬
die Gritte Plag, Gott auch hersandt¬
Do Aaron ausreckt sein Handt
Mit seym Stab, vnd schlug mitt vff Erden,
In Staub, da musten leus draus werden
An Menschn vnd Vieh, der Staub vnd Sandt¬
ward volle Leus In Egyptenlandt.

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