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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Das Buch
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/01376.jpg
Er habe vhlendet vnd bereytt¬
So feilet es noch mechtig weit.
denn, was ist doch der Mensch so gring
wozu taug Er fast zu keym dirg¬
was kan Er frommen oder schadten
Thun, alß groß Muhr auf sich laden,
wenn Er gleich lebet lange Zeit,
Sehr arbeytt, In kummer vnd streit,
So lebet Er nhur Hundert Jhar,
Vnrühig, vnd In angst vnd gfahr¬
Gleich, wie ein klein Waßertröpflein
Gegen das groß breit Meer mag sein,
Vnd wie ein bhsses Kordein scheint
Gegen dem Sand am Meer, So seindt
Bantz gring des Menschen Jhar C.Vhl leid¬
Gegen die ewig Erigkeit.
drumb hat Gott mit Ihnen gedidt,
vnd schütt sein Barmhertzkeit vnd huldt
Vber Sie aus, ist gnaden Vl.
Er sihet auch, vnd weiß sehr wol,
wie Sie des Tods all mussen sein,
Beid Arm vnd Reich, durch aus In gmein
drumb auch desto soiel reichlich
Er vber Sie erbarmet sich.
Eines Menschen Barnhertzigkeit
Allein vber seyn Nechsten geiht.
Aber, Osttes Barmhertzigeit,
Beht vber all Welt, weit vnd breit¬
Er strafft, Er zuthetiget, Er lehrt,
vnd pflegt, wie ein Hirt seiner Herdt¬
Er dler sich erbarnt, ohn maßen
die sich straffen vnd ziehen laßen,
Auch vleißig herrn Gottes Wgrte
der Seeden Speise, Trost vnd Hort¬
ein Kindt, wenn di Jemandts thust guts,
So mache dich drumb nicht vnnutzs,
Vnd wenn du etwas gebst aur Pforten,
So btrüeb Ihn nicht mit harten Crgetten¬
Vnd wie der Taw die Hitze Küelt,
Alß, ein gut wyrt bas man furlt,
denn eine Gab: Ja, ein wor ist
Offt angenheiner manchs frist
denn eine groß Gab: Willigklich
Gibts al beidt ein Mensch hobselig.
Ein Narr aber In seym Hirns knauf,
Rückts einem gar vnhöflich auf,
Vnd eine vnfreundliche Gab¬
H Ist vendrießlich, Bedeutt Schab ab¬
Eehrne vor selbst, eb vngescheint
Du etwa lehrest ander Lent¬
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01376.jpg
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