188 helmst 0753r: Unterschied zwischen den Versionen

Patrick1986 (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Patrick1986 (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 11: Zeile 11:
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01533.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01533.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Von der Guhannd vnd Amiel¬
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>
Eh Ihr Im grundt erforscht die Sach,
753.
Vnd gewies werdt? Euch ists ein Schmach,
es Nan der Rusanna vnd Daniel¬
Aehrt widerumb fur das Bericht,
frach zu Ihm. Die Canaaus Art
denn dise haben nicht nach pflicht,
vnd nicht Juda, die Schöne, Zart,
Vndern fadsch Zeugniß ausgeredt,
hat dich bethört, Böß Lust vnrein¬
vnd alles Volckl von diser stedt
Verkehret hat das Hertze dein,
Zinider gar eilendts vnbbehrt,
Also habt Ihr gefahren mitt
zusehen, was ferner draus werdt.
den Töchtern aus Isriels Glied¬
Die Elesten sprache zu Daniel,
Vnd Sie haben heimlich In stillen
Setz dich zu vns her, an die Stell,
Ausfurcht thun mußen tween willen.
Vnd vns berichtte, weil Gott dich
dise Tochter Juda hat nicht
zum Richter Ampt foddert sichttigklich.
In einer Boßheit gewilligt,
Vnd Daniel zu Ihnen sprach¬
Nhu sag ahn, Ich geb die keyn raum,
Thut Sie vonnandtr, vnd fahrt gemach
wo wahrn Sie? Vnter welchem Baum
So will ein Jeden bsonderlich
Hastu Sie bezuandter ergrieffen,
Nach billigkeit vehören Ich.
Da Sie lagnn vnd beysammen schlieffen?
Vnd da Sie am Gerichttes Plan¬
Er antworttet: Vnter einer Eychen:
waren von einander gethan,
der Engel des herrn wird dich Zeichen,
den eyn Erfoddert, sprach zu Ihm¬
Brecht, sprach damel, O recht
di Alter böser Schalck vernin¬
vnd Er wird dich zurhawen schlecht,
Itzt treffen dich dein Sund so fast,
die die Behin getrieben hast,
Da die Vrtheil sprachest Vnrecht,
Vnd Vnschuldgen verdamptest schlecht,
Aber, die Schuldigen sprachst los
So doch der Herr mechttig vnd gns
Gebetten hat, vnd ernstlich sprecht¬
Die solt fälschlichen tödten nicht
die from vnd vnschuldigen Leut¬
s So sage ichss ahn, vngescheint,
Hastu warhafftig dise gsehen
Bey einem Jungen Gsellen stehen?
Vnter welchem Baum, vnd zu was Stundten
Hastn Sie beyeinandter fundten.
Er antworttet, Vnter einer Lindten¬
Der Egel des Herrn wird dich findte
Grecht, sprach Daniel, O Recht
vnd Zerscheyttern dich Alten Knecht¬
denn mit demer Lügen so eben
denn mit demer Lügen so eben
Bringestu dich selbst vmb dein Leben¬
Bringstu dich selbsten vmb demn Leben¬
Vnd da diser hinweg nhu wahr¬
dafing alles Vlck auf dem Plan¬
Hies Er den Andern kohmen dar¬
Mit lautter Stiin zuruffen, ahn
Vnd preisten Gott, nach Ihm sich sehnen,
der da hilffet gewalttig, denen,
So auff Ihn hoffen vnd Vertramen
vnd In vnschuldt Vhrst auf Ihn bawen¬
Vnd tratten auf zu diser Zeit¬
wider die Eltesten all beydt,
Weil Daniel aus Ihren wortten
Sie Vberweist hatt diser Orten
Das Sie fudsch Zeugen wehrn, vnd redten¬
Ihnen nach dem Osen Mose theten,
wie Sie an Ihrem Nechsten sich
verschuldet hatten gar bößlich,
Vnd tydteten Sie auf der stedt¬
Also, wand deßen Tags errett
Vnschuldige Blut am Leib¬
Das
Aber, Helkia sampt seym weib
Gott lebten vmb Ihr Tochter Susann,
Mit Joiatint Ihrmn fromen Mann,
</poem>
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01533.jpg
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01533.jpg