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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Sprüche Salorio.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00977.jpg
Ein Verleumbdter Verretth mit fleis¬
Was Er heimlich sieht, hört vnd wei߬
Wir abr ist eins getreuen hertzen,
Verbirgts, verhürtet allen schmertzen.
Wo nicht Rath ist, welcher besteht
daselbsten das Vlck vntergeht
Wo aber viel Rathgeber sindt
Gehts whl zu, Nutz vnd Scheitz man findt¬
Wer fur einen Andern Burg wirdt,
der hats schadtn, vnd pereelitirt.
Wer aber fur Gehben sich
hutet, ist vnd bleibt sicherlich¬
6
in Holdseliges Weib erhelt
die Ehre, liebts vor Vnt vnd Geldt¬
Aber, die Eyranzen ohn Ruhm
Suchnn vnd erhadten den Reichthūmb.
6
in Barmhertziger Manne thut
Seym leib nichts böß, nhur eittel gut,
Ein vnbarmhertziger Im Muth
Betrüebet auch sein Fleish vnd Blut¬
Der Gottosn Arbeytt feilen wirdt
Aber, wer Erkehtigkeit plantirt
Vndseet, das ist gewies Guth
Vnd würckt dem hertze um Freuden Muth¬
denn Erechtigkeit fördert zum Leben,
Aber, derselben widersteeben,
Vnd nhür dem Vbel Jagen nach,
fföndert zum Tadt, vnd Puert In Schmach¬
Der Herr groß Grewel mit Vngnad
An den Verkerten Hertzen hat,
Vnd an den fromen Menschen allen¬
Tregt Ee sehr grossen wbgefallen,
den Bösen hilfft nichts, wenn Sie auch
Allhändt nach Ihrer art vnd brauch
zusammen theten In gemein¬
Aber, der Grechten Same fein¬
Errettet werdten wird zur Zeit
Wenn man Ihn wil zufügen Leidt
Din Sthun Weib. ohne Zucht ist gleich
wie ein Sam (sey Arm oder Reich
Mit einem Guldtmen Haarbandt
Sie ist vnd bleibt verrucht Im Landt¬
er Erechten wundsch bringt keinen schadten
Muß doch Im Segen wol geraten,
Vnd der Gatosten Hoffen wird
Vngluck: vnd schwere angst gebiert.
Einer theilt aus, hat Immer mnher
Ein Ander kerget mechtig sehr,
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00977.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Sprüche Salorio.
Ein Verleumbdter Verretth mit fleis¬
Was Er heimlich sieht, hört vnd wei߬
Wir abr ist eins getreuen hertzen,
Verbirgts, verhürtet allen schmertzen.
Wo nicht Rath ist, welcher besteht
daselbsten das Vlck vntergeht
Wo aber viel Rathgeber sindt
Gehts whl zu, Nutz vnd Scheitz man findt¬
Wer fur einen Andern Burg wirdt,
der hats schadtn, vnd pereelitirt.
Wer aber fur Gehben sich
hutet, ist vnd bleibt sicherlich¬
6
in Holdseliges Weib erhelt
die Ehre, liebts vor Vnt vnd Geldt¬
Aber, die Eyranzen ohn Ruhm
Suchnn vnd erhadten den Reichthūmb.
6
in Barmhertziger Manne thut
Seym leib nichts böß, nhur eittel gut,
Ein vnbarmhertziger Im Muth
Betrüebet auch sein Fleish vnd Blut¬
Der Gottosn Arbeytt feilen wirdt
Aber, wer Erkehtigkeit plantirt
Vndseet, das ist gewies Guth
Vnd würckt dem hertze um Freuden Muth¬
denn Erechtigkeit fördert zum Leben,
Aber, derselben widersteeben,
Vnd nhür dem Vbel Jagen nach,
fföndert zum Tadt, vnd Puert In Schmach¬
Der Herr groß Grewel mit Vngnad
An den Verkerten Hertzen hat,
Vnd an den fromen Menschen allen¬
Tregt Ee sehr grossen wbgefallen,
den Bösen hilfft nichts, wenn Sie auch
Allhändt nach Ihrer art vnd brauch
zusammen theten In gemein¬
Aber, der Grechten Same fein¬
Errettet werdten wird zur Zeit
Wenn man Ihn wil zufügen Leidt
Din Sthun Weib. ohne Zucht ist gleich
wie ein Sam (sey Arm oder Reich
Mit einem Guldtmen Haarbandt
Sie ist vnd bleibt verrucht Im Landt¬
er Erechten wundsch bringt keinen schadten
Muß doch Im Segen wol geraten,
Vnd der Gatosten Hoffen wird
Vngluck: vnd schwere angst gebiert.
Einer theilt aus, hat Immer mnher
Ein Ander kerget mechtig sehr,

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