188 helmst 0485v: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spreche Sadomo¬
Naum mache des Menschen Bschenck Ihm gern,
vnd bringet fur die grossen Henrn.
Der berechte ist seiner Sach
zuuar gewies, kodnnet hernach
Sein Nechster, Er Ihn also findt e
wie Er Ihn haben wil gesinnt.
Das Laß stille den Hadder vnd streit
vnd zwischen den Merzigen scheidt¬
Ein Verletzt Bruder, härtter helt¬
denn ein Vhrste Stadt wolbestellt,
vnd Zangk helt hertte, vnd In ist fast,
denn stancker Ripel am fallast.
ym Mann vergolten wird, darnach
Sein Mund geredt hat von der Sach,
Vnd wird zur gnneg gesettigt fein
von der Prichte der Lippen sein
Tadt vnd Leben gleicher gestadt
Stehet In der Zuugen gewadt
Wer Sie liebet In guter Zucht
der wird essen vn Ihrer Frucht¬
Wer ein Ehfraw findt Tugentreich,
der findtlitnas gutt, vnd kan zugleich
Im Herren recht guter dinge sein,
Vnd sich mit Ihr begehen sein.
Din Armer redt mit flehen, blöd,
Ein Reiche antworttet stoltz vnd schnöd¬
Din trewer Freundt, der liebet mher,
Vnd rettet seines Nechsten Ehr¬
Vnd stehet auch viel Vhester bey,
Denn ein Bruder, wer der auch sey.
Das. 19. Capitel.
in Armer, der wandelt herein
In seiner Frömkeit schlecht vnd fein,
Ist besser, In seins Leibes Rippen,
denn ein Verkehrter mit seyn Lippen,
der doch ein fur Narr ist vnd bleibt,
Vndt nichts denn Lauter Thonheit teibt¬
Wa man mit vernunfft handelt nicht
Da gehts nicht wol zu, Böses geschicht,
Vnd wer da ist mit Füessen schnell
der thet schadten, kömpt In Vngfell.
Eines Menschen grobe Eherhan,
Seinen weg gentzlichen verleytt,
Das sein Hertz tobet widern herrn,
vnd leffet hirtzu ab, nicht gern
</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Spreche Sadomo¬
Naum mache des Menschen Bschenck Ihm gern,
vnd bringet fur die grossen Henrn.
Der berechte ist seiner Sach
zuuar gewies, kodnnet hernach
Sein Nechster, Er Ihn also findt e
wie Er Ihn haben wil gesinnt.
Das Laß stille den Hadder vnd streit
vnd zwischen den Merzigen scheidt¬
Ein Verletzt Bruder, härtter helt¬
denn ein Vhrste Stadt wolbestellt,
vnd Zangk helt hertte, vnd In ist fast,
denn stancker Ripel am fallast.
ym Mann vergolten wird, darnach
Sein Mund geredt hat von der Sach,
Vnd wird zur gnneg gesettigt fein
von der Prichte der Lippen sein
Tadt vnd Leben gleicher gestadt
Stehet In der Zuugen gewadt
Wer Sie liebet In guter Zucht
der wird essen vn Ihrer Frucht¬
Wer ein Ehfraw findt Tugentreich,
der findtlitnas gutt, vnd kan zugleich
Im Herren recht guter dinge sein,
Vnd sich mit Ihr begehen sein.
Din Armer redt mit flehen, blöd,
Ein Reiche antworttet stoltz vnd schnöd¬
Din trewer Freundt, der liebet mher,
Vnd rettet seines Nechsten Ehr¬
Vnd stehet auch viel Vhester bey,
Denn ein Bruder, wer der auch sey.
Das. 19. Capitel.
in Armer, der wandelt herein
In seiner Frömkeit schlecht vnd fein,
Ist besser, In seins Leibes Rippen,
denn ein Verkehrter mit seyn Lippen,
der doch ein fur Narr ist vnd bleibt,
Vndt nichts denn Lauter Thonheit teibt¬
Wa man mit vernunfft handelt nicht
Da gehts nicht wol zu, Böses geschicht,
Vnd wer da ist mit Füessen schnell
der thet schadten, kömpt In Vngfell.
Eines Menschen grobe Eherhan,
Seinen weg gentzlichen verleytt,
Das sein Hertz tobet widern herrn,
vnd leffet hirtzu ab, nicht gern

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