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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spreche Sadomo¬ | ||
Naum mache des Menschen Bschenck Ihm gern, | |||
vnd bringet fur die grossen Henrn. | |||
Der berechte ist seiner Sach | |||
zuuar gewies, kodnnet hernach | |||
Sein Nechster, Er Ihn also findt e | |||
wie Er Ihn haben wil gesinnt. | |||
Das Laß stille den Hadder vnd streit | |||
vnd zwischen den Merzigen scheidt¬ | |||
Ein Verletzt Bruder, härtter helt¬ | |||
denn ein Vhrste Stadt wolbestellt, | |||
vnd Zangk helt hertte, vnd In ist fast, | |||
denn stancker Ripel am fallast. | |||
ym Mann vergolten wird, darnach | |||
Sein Mund geredt hat von der Sach, | |||
Vnd wird zur gnneg gesettigt fein | |||
von der Prichte der Lippen sein | |||
Tadt vnd Leben gleicher gestadt | |||
Stehet In der Zuugen gewadt | |||
Wer Sie liebet In guter Zucht | |||
der wird essen vn Ihrer Frucht¬ | |||
Wer ein Ehfraw findt Tugentreich, | |||
der findtlitnas gutt, vnd kan zugleich | |||
Im Herren recht guter dinge sein, | |||
Vnd sich mit Ihr begehen sein. | |||
Din Armer redt mit flehen, blöd, | |||
Ein Reiche antworttet stoltz vnd schnöd¬ | |||
Din trewer Freundt, der liebet mher, | |||
Vnd rettet seines Nechsten Ehr¬ | |||
Vnd stehet auch viel Vhester bey, | |||
Denn ein Bruder, wer der auch sey. | |||
Das. 19. Capitel. | |||
in Armer, der wandelt herein | |||
In seiner Frömkeit schlecht vnd fein, | |||
Ist besser, In seins Leibes Rippen, | |||
denn ein Verkehrter mit seyn Lippen, | |||
der doch ein fur Narr ist vnd bleibt, | |||
Vndt nichts denn Lauter Thonheit teibt¬ | |||
Wa man mit vernunfft handelt nicht | |||
Da gehts nicht wol zu, Böses geschicht, | |||
Vnd wer da ist mit Füessen schnell | |||
der thet schadten, kömpt In Vngfell. | |||
Eines Menschen grobe Eherhan, | |||
Seinen weg gentzlichen verleytt, | |||
Das sein Hertz tobet widern herrn, | |||
vnd leffet hirtzu ab, nicht gern | |||
</poem> | |||
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die Spreche Sadomo¬ |
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