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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salomo
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/01001.jpg
Prich nicht, Ich will köses vergeltten
Vnd meinen Nechsten wider scheldten,
Barw des herrn, fleh Ihm mit gelffen,
der wird die gnedigklichen helffen,
Mancherley Vnrechtes Gewicht,
Ist ein Grewl vns Herrn Angesichzt
Vnd eine Vngleich falsche wag¬
Ist nicht gut, bringt groß straf vnd Jag¬
Vom Herrn Cohmen Jedermans Ceng¬
Welche Mensch versteht seins weges leng
Eß ist dem Mensche ein Strick vnd Netz
Das heilig Wortt, dienst vnd Besetz
western, vnd bey Gotts Nahmen fluhen
Vnd doch darnach Gelubdte suchen,
in weiser König, der Zusteunt
die Osttlsen, vnd bösen leut,
Vnd bringet das Rath vber Sie,
das Sie hinfuhrn, wie dumines Vieh¬
Die Leuchte des Herrn Jedefrist
des Menschen Lebendtr ddem ist,
die gehet durch das gantze Hertz
In Lieb vnd vid, In ernst vnd schertz.
rom, güetig vnd warhafftig sein,
Behürten den König so fein,
Vnd durch fromkeit sein Ehron besteht,
All Sach glücklich zn statten geht¬
Der Jungling Stercke it. Ihr Poris
Graw haar sindt Shuuck der alten Greis¬
Man muß dem Bösen wehren stets,
Mit harter straf, nach dem Gesetz,
Vnd die man fuet, mit ernsten Schlegen
den Vngehorsaman begegnen.
Das. 21. Capitel.
Des Königs Hertz iſt Ins Herrn Handt,
Wie Wasserbeche In dem Landt,
Vnd Er neigets, wshin Er wil¬
Regirt vnd füert selbst alles Spiel¬
Din Jeglichen duncket recht sein,
Sein weg, Aber, der Henr dlein
Machet die Hertzen recht gewies,
Gats wort bringt den besten genies¬
Recht vnd whl thun, Hassenfalsch Eist,
Dem Herrn lieber denn Oppfer ist.
Hofferttig Augn, vnd Stoltzer Muth
Nicht Jederman, noch stets gut thut,
Vnd die Lruchte Gethser Schar,
Ist Sunde, furet In gefahr¬
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01001.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Spruche Salomo
Prich nicht, Ich will köses vergeltten
Vnd meinen Nechsten wider scheldten,
Barw des herrn, fleh Ihm mit gelffen,
der wird die gnedigklichen helffen,
Mancherley Vnrechtes Gewicht,
Ist ein Grewl vns Herrn Angesichzt
Vnd eine Vngleich falsche wag¬
Ist nicht gut, bringt groß straf vnd Jag¬
Vom Herrn Cohmen Jedermans Ceng¬
Welche Mensch versteht seins weges leng
Eß ist dem Mensche ein Strick vnd Netz
Das heilig Wortt, dienst vnd Besetz
western, vnd bey Gotts Nahmen fluhen
Vnd doch darnach Gelubdte suchen,
in weiser König, der Zusteunt
die Osttlsen, vnd bösen leut,
Vnd bringet das Rath vber Sie,
das Sie hinfuhrn, wie dumines Vieh¬
Die Leuchte des Herrn Jedefrist
des Menschen Lebendtr ddem ist,
die gehet durch das gantze Hertz
In Lieb vnd vid, In ernst vnd schertz.
rom, güetig vnd warhafftig sein,
Behürten den König so fein,
Vnd durch fromkeit sein Ehron besteht,
All Sach glücklich zn statten geht¬
Der Jungling Stercke it. Ihr Poris
Graw haar sindt Shuuck der alten Greis¬
Man muß dem Bösen wehren stets,
Mit harter straf, nach dem Gesetz,
Vnd die man fuet, mit ernsten Schlegen
den Vngehorsaman begegnen.
Das. 21. Capitel.
Des Königs Hertz iſt Ins Herrn Handt,
Wie Wasserbeche In dem Landt,
Vnd Er neigets, wshin Er wil¬
Regirt vnd füert selbst alles Spiel¬
Din Jeglichen duncket recht sein,
Sein weg, Aber, der Henr dlein
Machet die Hertzen recht gewies,
Gats wort bringt den besten genies¬
Recht vnd whl thun, Hassenfalsch Eist,
Dem Herrn lieber denn Oppfer ist.
Hofferttig Augn, vnd Stoltzer Muth
Nicht Jederman, noch stets gut thut,
Vnd die Lruchte Gethser Schar,
Ist Sunde, furet In gefahr¬

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