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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Sprechen Saland | ||
Din guter Meiste ein ding macht recht | |||
Aber, wer dingt eyn Hümpler schlecht, | |||
dem wirdt verderbet In gemein¬ | |||
wie schön das Werck sonst hett solln sein. | |||
Wie ein Hundt sein gespeyhets wider | |||
frisst, vnd walchert sich auf vnd nider¬ | |||
Also, ein Narr der ist vnd bleibt | |||
Der seine Namheit wider treibt. | |||
Wenn das einen siehest, der sich | |||
Weis dünckt, da ist gemeiniglich | |||
Mher Hoffnung an eyne Marrn zuhaben, | |||
denn ahn Ihm, der weißlich wil traben. | |||
er faule spricht, ohn scham vnd schein, | |||
Es ist auffm weg ein Junger Lew, | |||
Vnd ein Lew draussen auf den Gassen, | |||
Mag Mich vn Ihm nicht todten laßen. | |||
Din Fauler wendet sich an Betth, | |||
Wie die Thiter Iu der Angelstehe. | |||
Der faul verbirget seine Hand | |||
In dem Töpffen, Sein ist die Schandt, | |||
Vnd wird Ihm saur, eb dannt gelein | |||
das Er Siechen zum Miride bring¬ | |||
Ein Fauler dunckt sich weiser sein, | |||
denn Sieben, die da hubsth vnd fein | |||
Sitten vnd schöne Spruche lehren, | |||
Sugent vnd Lob mittzuvernheren, | |||
Wer furgehet, vnd sich mengt eint | |||
In frembdten Hadder, Csteht nicht fein¬ | |||
der ist, wie einer, der den Hundt | |||
Bey den Ohrn zwackt, oder am Schlundt¬ | |||
Wie einer heinlich mit Geschog | |||
vnd pfeilen stcheusst, vnd tödtet blos, | |||
Alß, ein falscher Mensch auch thut | |||
Mit seinem Nechste, ob meint Es guth, | |||
Vnd spricht darnach, Ich hab gescherzt | |||
Auch gleichsam Ihn freundlich gehertzt. | |||
Wenn meier Hotz da ist, das Feier | |||
Verlescht, breundt nicht so vngeheum, | |||
Vnd wenn der Verleumbdter ist weg, | |||
So höret auf der Hadder frech¬ | |||
Gleich wie die Kolen eine Glut¬ | |||
vnd holtz ein Feur erwecken thut | |||
Also richtt ein Zenckischer Man¬ | |||
Auch Hadder vnd vnd Vneidlen ehn¬ | |||
des Verleumbders Wortt bringen schmertz, | |||
vnd sind wie Schleg, gehen durchs Herr¬ | |||
Difftiger Mund vnd böses Hertz, | |||
Pfleget zuvber keinen Schertz | |||
Ist wie ein Stherben, so da kaum | |||
Vberzogen mit Silbenschaūm. | |||
</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:53 Uhr
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die Sprechen Saland |
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