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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der frediger Salonio¬
Das ist es, wenn einer gleich hoch
Beruhmet ist, So weiß man doch,
das Er ein Mensch ist, vmb vnd ahn,
Vnd nicht mit deme haddern Kan¬
das Ihm zu mächtig ist Im Spiel¬
denn des Eyttel dings ist zuviel,
Vnd gibet offtmids bösen lohn,
Was hat ein Mensth nhun mher danvon
Das. J. Capitel.
in Guth Gerüchte besser ist,
denn gute Salbe Jederfrist
Vnd der Tag des Todts wirdt gespurt
Besser, wedr der Tag der Geburt¬
Eß ist besser Ins Claghaus gehen,
denn Im Trinckhauß sich laßen sehen,
In Thenem ist alle Menschen vndt¬
vnd der lebendig ist verblendt
Er es nicht zu hertzen nimpt,
Das
Sondern zum Weltleben einstimpt¬
Os ist Traunen besser, denn Lachen
denn, durch Trawren In Vnfalß sachen
Das Hertztrefflich gebessert wirdt
das sichs zur frömkeit nclinirt.
Im Claghauß ist der Weysen Hertt
der Narren Hertz mit schimpf vnd schertz
Im hauß der Frieden sich befindt
Im Sanse wirdt gelebet blindt.
Sche die Wercke Gens ahn
dennfrag, wer das schlecht machen kan,
das Er krümmet? Am guten tag
Sey guter ding vnd nicht verzeg¬
den bösen Tag nim auch vor gut
vnd hab darInnen guten muth.
Dusolst niht allzu berloß sein,
Vnd narre nicht, es steht nicht fein,
das du nicht sterbest zur Vnzeit,
vnd kshmest In groß Angst vnd Leid¬
ß ist gut, das du dises fasst
vnd Ihrnes auch nicht fahren lesst
Aūs deiner handt: Merck dise Red¬
Wer Gottfurchttet, dem Alle entgeht¬
Die Weißheit sterckt den Weysen mehr
denn zehen Ewalttigen, (ohn lehr e
vnd ohn verstandt, as wehrn sie blindt
die In der Stadt hochghaltten sindt.
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01033.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der frediger Salonio¬
Das ist es, wenn einer gleich hoch
Beruhmet ist, So weiß man doch,
das Er ein Mensch ist, vmb vnd ahn,
Vnd nicht mit deme haddern Kan¬
das Ihm zu mächtig ist Im Spiel¬
denn des Eyttel dings ist zuviel,
Vnd gibet offtmids bösen lohn,
Was hat ein Mensth nhun mher danvon
Das. J. Capitel.
in Guth Gerüchte besser ist,
denn gute Salbe Jederfrist
Vnd der Tag des Todts wirdt gespurt
Besser, wedr der Tag der Geburt¬
Eß ist besser Ins Claghaus gehen,
denn Im Trinckhauß sich laßen sehen,
In Thenem ist alle Menschen vndt¬
vnd der lebendig ist verblendt
Er es nicht zu hertzen nimpt,
Das
Sondern zum Weltleben einstimpt¬
Os ist Traunen besser, denn Lachen
denn, durch Trawren In Vnfalß sachen
Das Hertztrefflich gebessert wirdt
das sichs zur frömkeit nclinirt.
Im Claghauß ist der Weysen Hertt
der Narren Hertz mit schimpf vnd schertz
Im hauß der Frieden sich befindt
Im Sanse wirdt gelebet blindt.
Sche die Wercke Gens ahn
dennfrag, wer das schlecht machen kan,
das Er krümmet? Am guten tag
Sey guter ding vnd nicht verzeg¬
den bösen Tag nim auch vor gut
vnd hab darInnen guten muth.
Dusolst niht allzu berloß sein,
Vnd narre nicht, es steht nicht fein,
das du nicht sterbest zur Vnzeit,
vnd kshmest In groß Angst vnd Leid¬
ß ist gut, das du dises fasst
vnd Ihrnes auch nicht fahren lesst
Aūs deiner handt: Merck dise Red¬
Wer Gottfurchttet, dem Alle entgeht¬
Die Weißheit sterckt den Weysen mehr
denn zehen Ewalttigen, (ohn lehr e
vnd ohn verstandt, as wehrn sie blindt
die In der Stadt hochghaltten sindt.

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