188 helmst 0481v: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Sprüche Saloma | ||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst | Der weg des Fanden ist dörnicht | ||
Auf deme man sich eitzt vnd sticht, | |||
Aber, der Promen weg ist fein¬ | |||
vnd wol gebehnt, ohn stockk vnd Stein¬ | |||
Ein weiser Sohn den Vater erfreuete | |||
Vnd Ihm sein hertz Im Leib erneut | |||
Ein Neurische Mensch, ohne verstandt¬ | |||
Ist seiner Mutte ein grosse Schandt¬ | |||
dem Thoren ist die Terheit nhur | |||
Ein Freund In aller vngebuer | |||
Aber, ein Verstendiger Mann¬ | |||
Bleibt auf des rechten weges bahr¬ | |||
die Anschlege werdten zu nicht, | |||
wo nicht rats ist, sondern gebricht | |||
Wo aber viel Rathgeber sindt, | |||
Bestehen sie, In Vnfallßwindt, | |||
in Freund ists einem, wo man Ihm | |||
Antworttet mit richtiger Stimm, | |||
Vnd ein wort ist zu seiner Zeit | |||
Sehr lieblich, vnd trystet Im leid¬ | |||
des Lebens weg Vberwerts geht, | |||
Klug zumachen, ders nicht versteht | |||
Aūf das man Vnterwerts die Hell | |||
Meide, vnd ander vngefell¬ | |||
der Herr, der Hofferttigen hauß | |||
zubrechen wirdt, Sie stossen draus | |||
Vnd bstettigen der Wittben Grentz, | |||
durch schrecklichen Vrthels Sentenz | |||
des Argen Anschleg bös vnd gschwindt | |||
Ein Grewel fur dem Herren sindt | |||
Aber tröstlich reden dee Reinen, | |||
die mit dem Nechsten gut es meinen¬ | |||
Der beitzige sein eigen Hauß | |||
verstöret, vnd Jage sih selbst drautt | |||
Wer aber Gschenck hasst, der wird leben, | |||
Vnd Vhle gnug haben derlieben. | |||
Das herr des Grechten diche dahin | |||
was zu antwortten ist mit sinn, | |||
Aber der Mund Sotzloser Schar¬ | |||
Scheumt böses, vnd furt In gefahr¬ | |||
Der Herr ist ferne vnd gar weit | |||
von den Gottlosen Juder Zeit | |||
Aber der Gerechten Gebet | |||
Erhört Er wenß von hertzen geht¬ | |||
</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:31 Uhr
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Die Sprüche Saloma |
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