188 helmst 0486r: Unterschied zwischen den Versionen
CSV-Import |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00997.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00997.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ||
|- style="background: white" | |- style="background: white" | ||
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salomo¬ | ||
Duth macht viel ffreundt, aber ohn maßen | |||
der Arm kan seyn freundtn wird verlaßen, | |||
Din falscher Zeug nichts gutes schafft | |||
Vnd bleibet gar nicht vngestrafft, | |||
Vnd wer da lugen redet frech¬ | |||
Widt nicht entrinnen, Kriegt oft Schleg¬ | |||
Viel wartten aufs Fursten Person | |||
Groß Gnade zubringen danton, | |||
vnd alle deßen freundt nhur sindt | |||
der Gschengk gibt, vnd erzeigt sich glindt¬ | |||
den Armen, all sein Brüder, hassen, | |||
Ja auch sein freundte Ihn verlaßen, | |||
Vnd fernen sich vn Ihm gar weit | |||
In Vngluck vnd betruebter Zeit, | |||
Vnd wer auf wortt verleßet sich, | |||
dem wird nichts, glaub es sicherlich. | |||
Verklug ist, vnd In gfahr nicht gibt | |||
derselbige sein Leben liebt, | |||
Vnd der vrstendige findt guts, | |||
Vnd ist darbey fröliches muths¬ | |||
in falscher Zeug, so vnwarhafft | |||
Der bleibet gar nicht vngestrafft, | |||
Wer lugen redet frech vnd Krum¬ | |||
derselbige wird kohmen vmb¬ | |||
Dem Narren stehet nicht wol ahn¬ | |||
Wenn Er gut Tage haben kan, | |||
viel weniger eym Knecht gebüert | |||
Wenn vber Furste Er heurschafft fuert¬ | |||
Wer gdidtig ist, vnd tegt vnfdg¬ | |||
der ist ein Mensch witzig vnd klug¬ | |||
Vnd ist Ihm erlich, das ein Man | |||
Vntugendt Vberhören kan. | |||
Des Königs Vngnad ist mit tröhen | |||
Louen | |||
wie das Brüllen eins Jungen | |||
Aber sein Gnad ist allermaß, | |||
Gleich wie der Tawe auf dem Gra߬ | |||
te | |||
Ein Nerrischer Sohn Jeder Zeit | |||
Ist seines Vatters hertzenleid | |||
Vnd von Zenckisches Weib ist nhur | |||
Ein stettigs trieffen, fur vnd fur¬ | |||
Hauß vnd Gutter, Im Lebn vnd Sterben, | |||
die Eltern erben vnd erwerben, | |||
Aber, ein vernunfftig weib fein | |||
kommet vm Herren her allein¬ | |||
Paulheit bringt Schlaffen, In theurn Zeiten | |||
wird ein leßig Seel hunger leiden. | |||
</poem> | |||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00997.jpg | | https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00997.jpg | ||
|} | |} | ||
Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:40 Uhr
| Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen! |
| Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de |
| Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet. |
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
die Spruche Salomo¬ |
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).