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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die spruche Salomo¬ | ||
Gleicher maß, wie ein Vogel ist, | |||
der weichet aus seinem beniest, | |||
Also ist der, vnd sichs vergleicht: | |||
Welcher In seiner Stedte weicht, | |||
Der Salbn vnd Reuchwergk freuet sich | |||
das Hertz, Abr ein freundt ist lieblich | |||
Vmb guten raths willen der Seelen | |||
Die trost bedarf In angst vnd quälen. | |||
Deinen, vnd deines Vatters freundt¬ | |||
die vmb dich her Vhrst sindt verzeunt. | |||
Verlaß nicht, hadt mit Ihm keyn Straus | |||
Vnd geh nicht In deins Bruders hau߬ | |||
Wenn die es etwa übel gehe¬ | |||
denn ein Nachbar, der die beysteht | |||
Ist besser In der Neh, mit ehrn, | |||
Weder ein Bruder In der fern¬ | |||
Bey weise, mein Sohn, In gebuer, | |||
So freut sich mein Herrz für vnd fur¬ | |||
So will deme antwortten Ich, | |||
der da schmehet vnd lessert mich¬ | |||
Ein witziger sicht das Vngluck | |||
Vnd verborgt sich, wendt sich zu rück¬ | |||
Aber, die Albern es nicht sehen. | |||
vnd leiden schaden Im durchgehen¬ | |||
Nun dem sein Kleid, der stipulirt, | |||
Vnd fur ein Andern Burge wird, | |||
Vnd pfendt Ihn, vmb der Frembdten wndln, | |||
den Creditorn hirmit zustilln¬ | |||
Verseinen Nechsten segenet, | |||
Mit lautter Stim, vnd feue aufsteht | |||
das wird Ihm grechnet fur ein Fluch¬ | |||
Alß handle Er nuhr mit vnfug¬ | |||
Din Jenckisch weib, mit Ihrem Rieffen, | |||
Vnd ein Im Regen stettigs trieffen, | |||
werdten whl mittnander vergleicht, | |||
In dem Keins gern dem Andern weicht¬ | |||
Wer Sie aufhelt, der helt den Wind, | |||
Verstehts nicht, thut gleich wir ein Kind, | |||
Vnd wil das tel mit der Hand fassen | |||
wirdt aber vnverschütt nicht laßen, | |||
Meßer scharf, das Ander Wetzt, | |||
din | |||
Ein Mann den Andern auch verletzt. | |||
Wer seinen Feigenbaum bewart, | |||
der Isset darvon Früchte Zart, | |||
Vnd wer da seinen Henrn bewart, | |||
der wird geehrt In gleicher Art. | |||
dleich wie Im Wasser ist der Schein | |||
Gegen das Angesicht bequen, | |||
Also ist eines Menschen hertz | |||
Regen dem Andern auch Innorts¬ | |||
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die spruche Salomo¬ |
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