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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Psalter danids. | ||
Vnd meine Straff mit grossen sorgen | |||
Vor Mir da ist, fast alle Morgen | |||
Ich hatte auch schier so gesagt | |||
wie Sie, was hett Ich aber gmacht¬ | |||
damit hett Ich vnrecht vendampt | |||
Dein liebe Kinder allesampt | |||
die Je auf Erdt gewesen sindt. | |||
Ich gdacht Ihm nach, das Ichr geschwindt | |||
Begreiffen möcht In Leichter Lehr | |||
Aber, es war mir viel zuschwehr | |||
Biß das Ich ging Ins heiligthumb | |||
Gottes, vnd mercket vmb vnd vmb | |||
Auff Ihr vndt, so da kömpt zu letzt: | |||
Aber, aufs schlippfrich da sie setzst, | |||
Vnd surtzest sie zu bedensgrundt, | |||
Wie werdten sie In einer Stundt | |||
So plötzlich gar zu nicht gemacht, | |||
deß Ihrer keiner hett gedacht, | |||
Sie gehen Vnter, gantz behendt, | |||
Vnd nhemen mit schrecken ein Endt¬ | |||
Deich wie ein Traum, wenn eine erwacht | |||
So machstu, Herr, Ihr Bildt veracht, | |||
Vnd In der Stadt vbrahl verschmecht | |||
Aber, In meinem Hertzen schlecht | |||
Thut mir es weh, solch tribuliren | |||
Sticht mich auch sehr In meinen Nieren, | |||
Das Ich mit meym großem verdrues | |||
Ein Narr sein, vnd nichts wießen mueß, | |||
vnd muß fur dir sein, wie ein Thier¬ | |||
Denngch bleibe Ich stets an die | |||
denn du 6 weil Ich dir bin vrkandte | |||
Heltst mich bey meiner Rechten Handt¬ | |||
Die leitest mich nach deinem Rath, | |||
Vnd nimpst mich ahn, mit Eheengnad¬ | |||
Wenn ich S Herr, nuhr habe dich | |||
Nach Hiruil vnd Erdt nichts frage Ich, | |||
Wenn Mir gleich leib vnd Seel Verschmacht | |||
Bisti doch stets mein Hülff vnd Macht¬ | |||
Meins Hertzens Erost, vnd auch mein Theyt | |||
Meyn Burg vnd Hort, Hoffnung vnd beyl. | |||
</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 9. September 2026, 20:13 Uhr
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| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
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der Psalter danids. |
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