188 helmst 0449v: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Pfalter Danids.
Du wirst dich deines Lebens Zeit
Mehren deiner hendt sauen Arbeit,
Woldir, du hasts sehr guth furwar¬
Dein weib wird sein, wie ein fruchtbar
Vnd vaghafft Weinsteck frisch vnd fein
Ringestherumb vmbs hause dein,
Dein Kinder, wie die Oeke zweig
vmb deyn Tisch her, den Pfläntzlein gleich¬
Sihe, Also wird diser Mann,
der den Herrn furchtet, Segen hahn,
Der Herre wird aus hion dich
In deym Ehstandt segnen reichlich
Das di dein lebenlang bequem¬
Sehest das Gluck Jerūsadem
Vnd sehest deiner Kinder Kindt
Wraels fried zu die
Fried vbr Ifrüel bleib gelindt¬
der. 128. Rsalm.
wr
re habn oft Mich zum Rücklingskauf
Getrengt vn meiner Jūgent auf,
So sage Isräel, durch zwang
Sie Mir oft haben genacht gar bang,
Sie haben Mich sehr offt getrengt
von meiner zugutt auf starck gesprengt,
Aber, Sie haben zörnigklich
Nicht konnen vbermögen Mich
Die Pflüger mit tangsal vnd tücken
Geackert haben auf meym Rücken,
Mich hin vnd wider hart gebogen,
vnd Ihre furche lang gezogen.
Der Herr der Brecht ist, hat In eyt
Abghawen der Gachsen Seyl.
Ach, das zuschandten vnd Mehrn
Mussen wendtn, vnd zu rücke kehrn,
Alte vnd Jung, Mann, Weib vnd Kindt¬
Allesanpt die zion gram sindt.
Ach, das Sie müßen In Jan haß
Sein, wie auf den Derhern das Gras¬
Welches verdorret vnd Zerschleyfft
Vorher, eh dann man es ausreyfft,
Nicht wäerhafft ist, noch hat bestandt¬
Von welchem der Schnitter sein handt¬
Nicht erfullet, noch seyn kom V
Der Garbenkindter faßet wl.
</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Pfalter Danids.
Du wirst dich deines Lebens Zeit
Mehren deiner hendt sauen Arbeit,
Woldir, du hasts sehr guth furwar¬
Dein weib wird sein, wie ein fruchtbar
Vnd vaghafft Weinsteck frisch vnd fein
Ringestherumb vmbs hause dein,
Dein Kinder, wie die Oeke zweig
vmb deyn Tisch her, den Pfläntzlein gleich¬
Sihe, Also wird diser Mann,
der den Herrn furchtet, Segen hahn,
Der Herre wird aus hion dich
In deym Ehstandt segnen reichlich
Das di dein lebenlang bequem¬
Sehest das Gluck Jerūsadem
Vnd sehest deiner Kinder Kindt
Wraels fried zu die
Fried vbr Ifrüel bleib gelindt¬
der. 128. Rsalm.
wr
re habn oft Mich zum Rücklingskauf
Getrengt vn meiner Jūgent auf,
So sage Isräel, durch zwang
Sie Mir oft haben genacht gar bang,
Sie haben Mich sehr offt getrengt
von meiner zugutt auf starck gesprengt,
Aber, Sie haben zörnigklich
Nicht konnen vbermögen Mich
Die Pflüger mit tangsal vnd tücken
Geackert haben auf meym Rücken,
Mich hin vnd wider hart gebogen,
vnd Ihre furche lang gezogen.
Der Herr der Brecht ist, hat In eyt
Abghawen der Gachsen Seyl.
Ach, das zuschandten vnd Mehrn
Mussen wendtn, vnd zu rücke kehrn,
Alte vnd Jung, Mann, Weib vnd Kindt¬
Allesanpt die zion gram sindt.
Ach, das Sie müßen In Jan haß
Sein, wie auf den Derhern das Gras¬
Welches verdorret vnd Zerschleyfft
Vorher, eh dann man es ausreyfft,
Nicht wäerhafft ist, noch hat bestandt¬
Von welchem der Schnitter sein handt¬
Nicht erfullet, noch seyn kom V
Der Garbenkindter faßet wl.

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