188 helmst 0482v: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salono.
Wenn Jemandes wege dem Hernn
wbgfallen, so macht Er auch gern
Seine Feinde mit Ihm zufeidten,
Das Sie zur Suhn sich lasse erbietten.
Es ist besser wenig, ahn Neid
Resitzen mit Gerechtigkeit,
denn viel Einkohmens mit Vnrecht,
daßelbe doch vergehrt schleht,
des Menschen Hertz In gdancken geht,
vnd seinen weg nach gluck anschleht,
Aber der Herre gibt dlein
das Er fortgeh, nutzbar zusein.
Weißagūng ist Ins Königs Mundt
der richttet nach des Osatzes grundt,
Sein Mundt feilet nicht Im Gericht,
Wenn be mit Recht ein Vrthel spricht.
Vam Herrn ist recht wag vnd Gewicht,
wers mißbraucht, bleibt ohn straffe nicht,
Vnd alle Pfundte In dem Sack
Sindt seine wergk, vbts alle tegk.
Din schendtlicher Brewel ists schlecht,
fur den Königen thun vnecht,
denn durch Gerechtigkeit der Thron
Bestettigt wirdt herrlich vnd sehon.
den Königen gefellt recht rathen,
wenn siths findt In Wetten vnd thaten,
Vnd wer gleich Zurgth, wird geliebt,
(Ein solhen Niemandt gern betrüebt.
Des Königs Grimme ist ein Botth¬
der eym verkündiget den Tadt¬
Aber ein weiser Man wirdt Ihn
versonen, von Jerngem Sin¬
Wenn des Königes Angesicht
vff Irmandt freundlich ist gericht,
Das ist leben, vnd seine Gnad
Ist wie ein Abendregen spat¬
Nun ahn die Weißheit, Sey Ihr heldt¬
denn Sie ist besser weder Goldt,
Vnd verstandt haben, Edler ist
denn Silber so sehr gleuzt vnd gleist¬
er Promen weg das arge meidt,
Vnd wer seinen weg dlezeit
Bewaret, der behelt sein Leben
das Ihm niemandt kan widersteeben.
Wer zu grundt gehen soll, der wirdt
zuuarstotz, vnd hoch ploryirt,
Hofferiger vnd stetzer muth
Kampt fur dem fadl, thut neier guth.
</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Spruche Salono.
Wenn Jemandes wege dem Hernn
wbgfallen, so macht Er auch gern
Seine Feinde mit Ihm zufeidten,
Das Sie zur Suhn sich lasse erbietten.
Es ist besser wenig, ahn Neid
Resitzen mit Gerechtigkeit,
denn viel Einkohmens mit Vnrecht,
daßelbe doch vergehrt schleht,
des Menschen Hertz In gdancken geht,
vnd seinen weg nach gluck anschleht,
Aber der Herre gibt dlein
das Er fortgeh, nutzbar zusein.
Weißagūng ist Ins Königs Mundt
der richttet nach des Osatzes grundt,
Sein Mundt feilet nicht Im Gericht,
Wenn be mit Recht ein Vrthel spricht.
Vam Herrn ist recht wag vnd Gewicht,
wers mißbraucht, bleibt ohn straffe nicht,
Vnd alle Pfundte In dem Sack
Sindt seine wergk, vbts alle tegk.
Din schendtlicher Brewel ists schlecht,
fur den Königen thun vnecht,
denn durch Gerechtigkeit der Thron
Bestettigt wirdt herrlich vnd sehon.
den Königen gefellt recht rathen,
wenn siths findt In Wetten vnd thaten,
Vnd wer gleich Zurgth, wird geliebt,
(Ein solhen Niemandt gern betrüebt.
Des Königs Grimme ist ein Botth¬
der eym verkündiget den Tadt¬
Aber ein weiser Man wirdt Ihn
versonen, von Jerngem Sin¬
Wenn des Königes Angesicht
vff Irmandt freundlich ist gericht,
Das ist leben, vnd seine Gnad
Ist wie ein Abendregen spat¬
Nun ahn die Weißheit, Sey Ihr heldt¬
denn Sie ist besser weder Goldt,
Vnd verstandt haben, Edler ist
denn Silber so sehr gleuzt vnd gleist¬
er Promen weg das arge meidt,
Vnd wer seinen weg dlezeit
Bewaret, der behelt sein Leben
das Ihm niemandt kan widersteeben.
Wer zu grundt gehen soll, der wirdt
zuuarstotz, vnd hoch ploryirt,
Hofferiger vnd stetzer muth
Kampt fur dem fadl, thut neier guth.

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