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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die spruche Salemo¬ | ||
Abe, es ist der Königen Ehr¬ | |||
Ein Sach erferschn, wo Sie kom her? | |||
Der Hiemel ist vbr aus sehr hoch, | |||
vnd die Erdtstief, Aber Jedoch | |||
Ist vnerforschlich Immerdar | |||
der König Hertz, Moffenbar¬ | |||
Man thue den Schaum vem Sdbr hienaus, | |||
So wird ein new Oefeß daraus. | |||
Man thue vom König Gottls Wesen | |||
Da können Land vnd Leut gewesen, | |||
So wird sein Thron zu JederZeit | |||
Bestettigt mit Gerechtigkeit. | |||
fur dem Tompe prause nitt | |||
vnd nicht, ahn Orth der Grossen, titt¬ | |||
denn es ist die an Jeder Tag¬ | |||
viel besser, das man zu die sag¬ | |||
Tritt hie herauf, die gar nicht Irrst, | |||
denn das du fur dem Fürsten wirst | |||
Geniedriget zu seinen Füessen, | |||
das deine Augen sehen müeßen. | |||
Jahr nicht zuzancken baldt heraus, | |||
denn, was wilst hernach machen draus, | |||
Wenn dis deyn Nechsten hust geschendt, | |||
Mit deiner Zungen gantz behendt? | |||
Mit deinem Nechsten fein gemach | |||
Handle, vnd fuere keine Sach, | |||
Vnd offnbar etwa zur Vnzeit | |||
Nicht eines Andern heindigkeit | |||
Auf das es die nicht vbel sprech, | |||
ders hört, vnd frech es an die rech¬ | |||
Dein bös Gerütht auch biß Ins Grab¬ | |||
Niemerncher zn dir lasse ab¬ | |||
Ein Wartt geredt zu seiner Zeit | |||
Mit bequemer gelegenheit | |||
Ist gleich, wie Guldten Epffel sein, | |||
In Silbern Schaln geleget ein¬ | |||
Wer einen Weysen strafft, der Ihm | |||
Gehorchet, vnd vernubt sein Stim¬ | |||
Das ist, wie ein Guldten Stirnbandt, | |||
vnd Guldtn halßbandt Im EhrenStandt¬ | |||
Wie die Kulde des Schners zur Zeit | |||
der Erndte, In gleichem bescheidt, | |||
Ist also ein getrewer Both, | |||
dem, der da Ihn gesendet hat, | |||
Vnd erquickt seines Herren Seel, | |||
verhürtet allehandt Vngefall¬ | |||
Wer viel geredet, vnd nicht hellt | |||
wie gantz gemein ist In der Wrdt¬ | |||
</poem> | |||
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Die spruche Salemo¬ |
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