188 helmst 0493r

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

Die Spruche Salomo¬
Dieses kompt von den Weysen auch
zustraffen den Gottssen brauch
Der Person Ansehen, ist nicht
löblichen noch Guth In Gerihe¬
zum Gotthsen lso spricht,
Wen
Dubist from, vnd Er ists doch nicht
demselbigen Fluchen die Leut
vnd haßet das Volck vngescheit,
Welch aber straffen, böse that,
die einer frech begangen hat,
die gfallen wel, vnd dessen wegen¬
kommet auf Sie ein reicher Segen¬
Din richtigfrag, Antmortt vnd gruns¬
Ist gleich wie ein lieblicher Kue߬
Iraußen ausriht dein Gschaffte fein
vnd erbeitte den Acker dein,
Darnach In gleichmessiger weis¬
Bawe dein Haus mit dlem vleis¬
Sey nicht ohn Vrsachen ein Zeug
wider deyn Nechsten auch nicht Leug
Vnd betreug nicht durch fadschen grundt
Jemands mit deÿmn vnwahrem Mundt¬
Sprich nicht, wie man mir thut, Ey nhun,
Also wil Ich auch wider thun,
vnd mit meyn lösen wundsch vnd Scheldten,
Eyn Jeglichen sein wergk vergeldten,
Ich fur des Faulen Acker ginge
vnd fur des Marrn Weinberg gering¬
Vnd sich, an statt traghaffter Füßeln
Da waren darvff aittel Neßeln,
Vnd stundt tll diseln gantz vnd gar¬
Vnd die Maudr eingefallen war.
da Ich das sach, nahm Ichs zu hertzen
vnd schaiet, vnd leente dran mit schmertzen.
Du wilst ein wenig schlaffen hier
vnd ein wenig schlummern mit gier¬
Vnd ein wenig die hende dein,
zusammenthun, zueugen fein,
Abr, es wird die das Armut dein
komen, wie ein Wandter, herein,
Vnd dein mangel wird vr die stahn,
Gleich mie ein gemapnetter Man¬
Das. 25. Capitel.
diß sind auch Spruche Sodomo,
Die habn hinzugesetzt ls
Die fromme Männer, Hiskia
des Fromen Königs In Inda¬
Es ist Gottes Ehre, ein Sach
Verbergn, vnd nicht bringen an tag¬

01011.jpg

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