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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Prediger Salsmo¬ | ||
Wird keinen Nutz haben dan | |||
das ist auch Eyttel, Spott vnd hohn. | |||
Die full des Reyche Ihn nicht lest schlaffen | |||
Es machet Ihm sehr viel zuschaffen, | |||
Eß ist ein böse Plag furwahr, | |||
Reichthumb bezodten mit gefahr, | |||
vnd dem zum Schadten, der Ihn hat | |||
Erfarung beweists In der That¬ | |||
Der Reich ist gfesselt, wie an Klammer, | |||
Er Ihmet vmb, mit großem Jamer¬ | |||
Ob E gezeugt hat einen Sohn, | |||
dem bleibe nichts In der hand darkon¬ | |||
Wie Er nacket ist von eym weib | |||
kohmen, als seiner Mutter Leib, | |||
So fehrt Er wider hin, wie Er | |||
Ist kohmen, vnd nimpt nichttes mher | |||
Mit sich von seine Arbeitt hinweg | |||
In seine handt, wenn des Todtes Steg | |||
Er hinfehrt, das ist ein bis Plag | |||
das Er auf seinem Sterbzeÿts Tag¬ | |||
hinferet, wie Er kohmen ist: | |||
was hilffts Ihn dann, das Er zur frist | |||
Gearbeittet hat In den Windt3 | |||
Sein Lebenlang Cals wehr Er blindt.) | |||
hat Ee Im Furstenn Prth dert gessen | |||
vnd In grossem Gremen gesessen, | |||
In kranckheit, vnd In trawrigkeit | |||
In Eyttelkeit, vnd schwerem Leid¬ | |||
Do seh Ich nhun das fur guth ahn | |||
das fein sey, wenn ein Erlich Man | |||
set vnd trinckt, hat guten Muth | |||
In dle Arbeitt, die einer thut | |||
Vnter der Sonn sein Lebenlang, | |||
das Ihm Gott gibt zum Narungsgang, | |||
denn das ist sein theil, so Ihm noth¬ | |||
denn welhem Mensthen Vnser Et¬ | |||
Gibt Reichtumb, Gütter vnd Gewadt | |||
das Er darvzn messiger gstadt | |||
Ißet vnd trincket fur seyn theyl, | |||
vnd fürlich ist mit glück vnd heyl, | |||
In seiner Arbeit, auf vnd ab¬ | |||
das ist ein feine Oatrs Gab, | |||
denn Er dencket nicht viel darneben | |||
An das vlend vergengklich Leben, | |||
Weil Gott der Herr sein herr erfreut, | |||
Er frölich sein kan vngescheint, | |||
</poem> | |||
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der Prediger Salsmo¬ |
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