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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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der Pfalter Dauids¬
Der frölich machet deinen Mundt¬
das du solst bleiben frisch vnd gsundt
Vnd dū wider Jūng wirst, Im Schrin
Gleich wie ein Adler hubsch vnd fein
Der herr schaffet Gerechtigkeit
Vnd necht Gericht, zu Jeder Zeit
Allen denen, die Vnrecht leiden
Vnd man aufs hötzste thut bestogeten.
Er hat sein wege vnd richtig strassen,
Seyn diener Mose wissen laßen,
die Kinder Iscael sein Thun¬
An seiner Lieb nichts mangalt nhun¬
Barmhertzig, gnedig, vnd ist teur
der Herr, Sein Gnad auch teglich Neue,
Ist langmütig In seymn bemuet
Ir Gedulng vnd zu grosser Güet¬
Er wird nicht haddern Innerdar¬
Noch Zern halten einige Jhar.
Er handelt nicht mit vnß gestreug,
megg
Nach vnßer großen Sundten wig
Vnd vergildet vff finschem grad
Vns nicht nath vnßer Mißechet,
denn dises spurt ein Jeder Christ,
So hoch der Hiemel schwebt vnd ist
Vber der Erdten, Seine Gnad
Er wodtun leßet frne vnd spat
Vber die, so mit frommen Sin
vnd warem glauben furchten Ihn.
So fern der Morgen ist vnd Leucht
Vom Abndt, wenn sich die Sonn Verkreu¬
So weith lest Er auch In gemein,
Vnsr Vbertrettung von vns sein,
Vnd gleich, wie vber kinder sich
Ein Vater erbarmet hertzigeklich,
Als erbarnt sich auch der Herr
Vber die, so Ihn fürchten sehr¬
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