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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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Der Phalter Danids.
der 104. Palm.
obe den Herrn, à meine Seel¬
Herr mein bott, dir Ih mich befehl,
Du bist sehr herrlich, schön geschmuckt
vnd prechtg, wenn dem Macht henrückt
licht ist dein kleid, das di ahn hast¬
Du breitest aus den hiemal, fast
wie einen Teppich, dis melbsts eben
Mit wasser, fehrst auffn wolcken drobei
wie auf eyne vogn, vnd aller orth
Gehst auf des Windts sittichen fort¬
er du machest die Ongel dein
zu windten, schnell vnd bhendt zu sein,
Vnd deine diener allesammen
wie hitzige brennendt Feurfflammen
Der du das Erdtreich auf das best
Grundest auf seinen Boden Vhest
Das es bleib Im vnd einigklich.
Mit der Tieff deckstu es gwalttig¬
wie mit eyn Kleyd, vnd Wasser stehen,
Auch vber den Beogen hergehen.
Aber, (man spurt vnd prüeft es Jet
von Deinem Scheldten flichen Sie¬
Van deym donner fuhrn Sie dahin¬
vnd fleusst mitt weg, was iſt darInn¬
Die Berge gehen hoch herfur,
Vnd die Breiten herunter wur
Sich setzen, zu dem ort so fast¬
den du Ihnen gegrundet hast¬
dishast gesagt ein Frantz soschlecht,
darvber kehmen sie gar nicht,
Vnd müssen nicht, In kriner vnd gleich,
zu widrumb bedecken das Erdreich¬
dis lessest Bounnen rein vnd frisch¬
In Gründten quellen strack vnd nisch
das die wasse, ds In einer Rinn,
zwischen den Bergen fliessen hin¬
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