188 helmst 0441v

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Pfalter Damids¬
Ln.
Bedenck deyin Kurche, an dein wort vhest
Auf welches du mich hoffen lesst.
Das ist mein Trost Im Elendt mein
denn dein wort Mech erquickt so fein
Ahn Mir haben die Stoltzen Roth¬
Nuhr Ihr Spielwergk, Kurtzweil, vnd
Dennoch vn denmn Gesetz Ich nicht
Weiche, vielmher hirnach mich nichte
Jen, wenn Ich gdencke, vnd nachdiehe
wie zu der Crdt du hast gerichtt,
wendt Ich getröstet In meym Sinn?
Vber die Ghsen. Ich bin
heftg antbrandt, die stoltzer maßen
dein Gsetz begeben vnd verlaßen.
Dein Rechte sindt mein Schönes Lied
In meinem Hauß, Mued werd Ichs nitt
Heer, Ich gedencke vnd betracht,
Ahn deinen Nhamen manche Nacht¬
Vnd halte mit vleiß dein Gesatz,
darvon rede vnd sing Ich stets.
Das ist mein Schatz Vr meine Seel
das Ich hadte deinen Befehl.
HE IH.
Ohrmnads hab Ich gesaget fein,
Ach Herr, das soll mein Erbe sein,
Das Ich mög halten deine Weg¬
hirzu der Gotthß faul vnd treg¬
fur deinem Angesicht Ich steh,
Von gantzem Hertzn Ich bitt vnd fleg¬
Ach lieber Gott, meins lebens hot,
Sey Mir gnedig nach deinem Wort
h brachte meine Wege sehr,
Meyn fueß zu deyn Zeugnißen A
Ich eyle, vnd seime mich nicht,
zuhalten dem Grbott aus pflicht¬

00908.jpg

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