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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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der Psalter Dauids.
Was kan dir thun die falsche Zuug¬
Was nichtt Sie aus, mit Lesterung?
Sie ist, wie eins Stanckn scharffe pfeyl,
die man abtrücke In grosser eyl
Breundt, wie In Wachholdern, das Fewr¬
Loddert daher gantz vngeheim¬
Weh Mir, das Ich ein ffrembdling ba¬
Vnter Mesochfast mitten denen,
thmuß wohnen bey Leuten zwar
Gantz Viter den Hutten Rectar¬
Eß wirdet meiner Seelen lang
zuwohnen gleich mit zwang vnd drang¬
Bey denen, die den frieden haßen,
Vnd Vnfriedsuhn vff den Straßen.
Ich halte fried, gern Ruhe hett,
Aber, wenn Ich hirvon nhur erd¬
da bringen Sie viel Zangks zur Bahn,
vnd fahen Krieg vnd Aufruhr ahn¬
Psalm.
nr 12
ch hebe meine Augen auf¬
zum Bergen, sehnlich warttendt drauf,
Von welchen Mir hülff kompt zu handt
Mein Hulffe Kompt Vm Herrn gesandt
der Hienl vnd Erdten hat gemacht,
Vnd alles sehr weißlich bedacht.
Er wird In Vngluckhaften Zeiten,
denn fueß wanckendt nicht laßen gleyten,
Traw Ihm In Vhester zuuersicht,
der dich behuetet, Schleffet nicht,
Siehe, der Hüeter Isiael
Sorgt treulich fur dein Leib vnd Seel,
Er schleffet, noch auch schlummert nicht
Sein Andlitz gnedig auf dich nicht.
Vor vnfall dich der Herr behüett
der Herr aus lauter Gnad vnd Güeth
Ist vber deiner Rechten Handt,
Dein Schatten, Hulff vnd Trost bekandt¬
Das dich des Tags die Sonn nicht stech
Nochs Nachts der Mond dich auch nicht schwerh.
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