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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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der Proschet Jeremia¬
Due bist bey Mir In diser wele
wie ein stancker Helffwicher Held¬
daß Mich an feindtn sehen dem Rach¬
denn Ich hab die befehln mein Sach.
Singet dem Herrn, nemet den Herrn
dees Armen Leben hertzlich gern
Aus des Boßhafftige vandt errett¬
vnd In aallen Möthen bey Ihm stehe¬
Verflucht sey diser Tag, darInn
Ich auf der Welt geboren bine
der Tag muß vngesegnet sein,
dasInn mich hat die Mutter mein
Geboren: Vnd verflucht sey der¬
So meinem Vatter bracht daher
Gute bottschafft, vnd sprach. Du hast
Ein Jungen Sthen das Er Ihn fast
Wile frölich mache. Aeh, das dis mich
doch nicht getedtet hast blötzlich
In Mutterleib gantz vngenesen,
das mein Mutter mein Grab gewesen
Vnd Ihr leib mit großer beschwehe,
Erei schwanger zeblieben wehr¬
Ach, Ach, wodvmb bin Ich doch nhur
Aus Mutterleib Ehien Herfur¬
Das Ich nitt meyne höchsaen Verdrues
Solche Janer vnd Hertzleid sehen mus
Vnd zubringen mein Zat vnd Tag¬
Wie sohandten angst, tubsal vnd Plag
das 21. Capitel.
ufe Könige zo tetin fing¬
Thet Jeremias sein Aussag
Nachs herren wore, Ich ds vndt
Der Herr den Hhaldtern beytehr¬
der Köng zu Babl In Stadt vnd Landt
Behadten wirdt die Oberhandt,
Endtlich, warnet der Proschet mnher
des Hauß Danid, So spricht der Her
Haltet des Mongens recht Gericht¬
das den Armen kein Gwadt vrschich
leistet den Beraubten Beystandt¬
Ertettet Ihn aus Frefflers Handt¬
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