188 helmst 0559v

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Klaglieder Jerenna¬
Widdeumb, wo falscher Ehees dernst
vnd lehre ist, Sey kein gewienst,
der Segen Obttes, mihhe weichen
All gluck vnd heyl zeilich verschleichen,
Dan. T. Capitel.
Ist ein Klaglind, In welchem sich
das Bick dennoch gar Innigdloch
dessen töstet, vnd hofft hiebey,
Das Gott widrumb Burmhertzig sey,
Vnd ob Er wel zurnt vberschwer,
Auch vmb der Sund wedln straffet sehr,
Das doch sein Zvon nicht einig währt,
wenn man durch Bueß sich zu Ihm kehrt.
darvmb vermant Er durch ger
dann Gottsstraff sech der Sunden schuldt
Vnd ob es gleich sehr vbel gehe
vnd fast weh thut, sspriche der Prophet d
Do seh es doch verdienter Lohn¬
wenn Gott straffe aus hiemals Ehron,
Zw sey kein ander rath, C. der Zeit.)
denn das man es gedidtg leidt,
Sith bessere, vnd ernslich beth¬
In Vhoster zuuersecht hintortt
Das man durch Gottes Gnad herrach
Eines bessern gewartten mag¬
, Die Kürthe des Heren ist, vnd scheint
das wir alle nicht gar aus seindt,
1 Seine Aromhertzigkeit so hatt
hört nich auff, hit kein endte noch¬
2 Condern, Sie ist als wergen Neu¬
Vnd vbraus gues ist deine Frew¬
31 Der Herr ist mein Theil Jedezeit
Spriche meine Seel, In allein leid¬
17 Darumb, auf Ihn wil hoffen Ich¬
denn der Herr, ist dem gar freundlich,
der auff Ihn harret dag vnd Nacht
11
vnd der Seelen, die nach Ihm fragt.
13 E ist ein köstlich ding furwar
Gediltig sein, vnd Immerder¬
Hoffen auff die Hulffe des Herrn
die Er auch mittheidt hertzlich gern
Köstlich durch ist es einem Man
der sich hirnach fein richten kan,
Das Er In seiner Jūgens trag
das hoch, vnd bleib Im Ader ohn pfag¬
der Herr verstösst nicht ewigklich,
Er betruebt mhl, vnd erbarnet sich

01144.jpg

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