188 helmst 0424r: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
Zur Navigation springen Zur Suche springen
CSV-Import
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Korrektur}}
{{Korrektur}}
{{NeuerNutzer}}
{{NeuerNutzer}}
{{Erkannt}}
{{Erkannt}}
<b>[[188 helmst 0423v|Gehe zur vorherigen Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}
{{Zurueck188}}
{| class="wikitable";  
{| class="wikitable";  
Zeile 7: Zeile 9:
|-  
|-  
! style="min-width: 350px" | Transkription  
! style="min-width: 350px" | Transkription  
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00873.jpg hohe Aufloesung], [http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00873.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00873.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Psalter Dauids.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00873.jpg
Denn meine Tag vergangen sindt
Wie In der Lufft ein Rauch Verschwindt
Vnd mein Bebeine sindt verbrandt
Gleich wie ein Brandt, an der Ferwandt¬
Mein mattes Hertze ist geschlagen,
Vondoret wie Grns In Sommertagen,
das Ich auch fast In diser Noth
Vergesse, zuessen mein Brodt¬
An meinem flisch klebt mein Bebein
fur Heuln vnd senfftzen: Ich muß sein,
Bin vnd bleib auch gar ohne lüsten
Gleich wie ein Rohrdouik In der Custen,
Ich gleich, wie ein Arms Keitzelin,
In den verstörten Stedten bin,
Ich kin, (weil Ich mich gar abwach d
wie ein Vogl einsam auf dem dach,
Seglich mein Feinde schmehen mich,
Vnd die mich spitten lesterlich,
Schweren bey Mir, In meiner Noth,
denn Aschen esse Ich, wie Brodt¬
Vnd mische meinen Tranck mit weinen¬
(Mir wirdts gegöndt von groß vnd kleinen)
fur deinem dremen, geim vnd Jern
(Dardurch Ich deine haldt veelehen.)
Das die Mich aufgehaben fast
vnd zu boden gestossen hast.
Ich Izo gar Im elendt bin
So sindt auch meine Tag dahin
Gleich wie ein Schatten auf der Gaß
Vnd Ich vendore, wie das Gras¬
Du aber Herr bleibst ewigklich
Regirest hemrlich vnd mechtig¬
Vnd dein Bedechtnus, fur vnd fur¬
Da nbtest dich aufmachen nhur,
Vnd vber zien Noth vnd we
brkarmen, dann es ist hoch Zeit.
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00873.jpg
|}
|}
<b>[[188 helmst 0424v|Gehe zur folgenden Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}</br>  
{{Zurueck188}}</br>  
{{PURLHAB188}}
{{PURLHAB188}}</br>

Aktuelle Version vom 12. September 2026, 22:29 Uhr

Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.

Gehe zur vorherigen Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.

Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Psalter Dauids.
Denn meine Tag vergangen sindt
Wie In der Lufft ein Rauch Verschwindt
Vnd mein Bebeine sindt verbrandt
Gleich wie ein Brandt, an der Ferwandt¬
Mein mattes Hertze ist geschlagen,
Vondoret wie Grns In Sommertagen,
das Ich auch fast In diser Noth
Vergesse, zuessen mein Brodt¬
An meinem flisch klebt mein Bebein
fur Heuln vnd senfftzen: Ich muß sein,
Bin vnd bleib auch gar ohne lüsten
Gleich wie ein Rohrdouik In der Custen,
Ich gleich, wie ein Arms Keitzelin,
In den verstörten Stedten bin,
Ich kin, (weil Ich mich gar abwach d
wie ein Vogl einsam auf dem dach,
Seglich mein Feinde schmehen mich,
Vnd die mich spitten lesterlich,
Schweren bey Mir, In meiner Noth,
denn Aschen esse Ich, wie Brodt¬
Vnd mische meinen Tranck mit weinen¬
(Mir wirdts gegöndt von groß vnd kleinen)
fur deinem dremen, geim vnd Jern
(Dardurch Ich deine haldt veelehen.)
Das die Mich aufgehaben fast
vnd zu boden gestossen hast.
Ich Izo gar Im elendt bin
So sindt auch meine Tag dahin
Gleich wie ein Schatten auf der Gaß
Vnd Ich vendore, wie das Gras¬
Du aber Herr bleibst ewigklich
Regirest hemrlich vnd mechtig¬
Vnd dein Bedechtnus, fur vnd fur¬
Da nbtest dich aufmachen nhur,
Vnd vber zien Noth vnd we
brkarmen, dann es ist hoch Zeit.

00873.jpg

Gehe zur folgenden Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm

Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).