188 helmst 0423v

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Pfalter vnndt¬
Vnd wandle newlich In meyme hauß,
laß keinen falschen ein, Jags aus¬
kein köß Sach bchemne Ich mir fur
den Vbertetter haß Ich nuhr,
Wer schedlich, pfleg Ich abzureiben
Vnd lasse Ihn nicht bey Mir bleiben
Ein verkehrt Hentz muß von Mir weichen,
den bößn Ich nicht leid, thu Ihn schrichen,
Der seinen Nechsten genn heimlich
Verleumbdet, den Vertilge Ih¬
Ich mag deß nicht, der stoltz Erebendt
Vnd hohen Muth hat, Ist nichts werth,
Standt
Meyn Augn C es zimbt sich meinem
Landt,
Seheit nach den Trewen Im
Das Sie bey Mir wohnen vnfern,
Vnd habe frome Diener gern¬
th hedte gar kein falsche Leut¬
In meinem hauß, Ich Sie ausrutt,
Die lügner bey Mir nicht gedeyhen
Sie mußen fort, wer die auch seyen
Ich feire vertilg (Ihn selbst zur schandt:
Alle Gottbsan In dem Landt,
das Ich, zu Ihrem hohn vnd spott
Alle Vbelthetter ausnott
Aus des Herrn Stadt Ich sie verzag¬
So bleibet Mennecklich ohn clag¬
der 102. Psalm.
ERd hör mein Gebet, hilff Mir¬
laß mein Schreyhen kohmen zu die,
Verbirg fur Mir dein Andliz nicht,
denn da Herrr bist mein zuuersicht
Neig deine Ohren her zu Mir,
In meiner Noth fleh Ich zu die¬
wenn Ich dich durfftiger gestalt,
Anruffe, so erhör Mich baldt,

00872.jpg

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