188 helmst 0476v: Unterschied zwischen den Versionen
CSV-Import |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00978.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00978.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ||
|- style="background: white" | |- style="background: white" | ||
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>I Spruche Oalono. | ||
Da Er nicht sol, doch armer wirdt, | |||
Sein leben nhur debilitirt. | |||
Die Seele, die da In dem Land | |||
Reichlich segnet mit Ihrer hand, | |||
Wird fett, vnd wer da truncken macht | |||
(Ist gwießlich wahr, man ihemß zn acht.) | |||
Der wird auch hie auf diser Erdten | |||
viel guts entpfahn, vnd truncken werdten. | |||
Werkarn (nhur auf Theurung) Innhelt | |||
daraus zulösen grosses geldt | |||
dem Fluhen vberahl die Leut¬ | |||
Wundsche Ihm dll Vngluck vngescheint | |||
Aber, Segen kompt vber den | |||
So es verkeufft, vnd kan bestehn¬ | |||
Wer gutes sicht, bleibt vngefehrt | |||
demselben auch guts widerfehrt | |||
Wer aber ringet nach Vnglück | |||
dem wirdts begegnen In viel stück¬ | |||
Wer sich verlesst auf sein Reichthumb | |||
der wird vntergehn ohne ruhm, | |||
Aber, die Grechten Prüe vnd spat | |||
werdten sein genenen, wie ferisch Ret¬ | |||
Wer da betrüebt sein eygen Hauß | |||
wird windt zum Erbtheil haben draus, | |||
Vnd ein Naer muß da sein ein Knecht | |||
der Weysen, gschicht Ihm eben recht¬ | |||
Die furche des Grotzten Jede frist¬ | |||
Ein Nutzbar Barnn des Lebens ist | |||
Vnd ein weiser verstendig Man, | |||
Nimpt sich der Leute hertzlich ahn | |||
Lo der Gerechte leiden mus | |||
Auf Erdten, mit schwerem verdruel | |||
Wieviel mher der Goebß vnd Sunder | |||
zu boden fallen muß hinunter | |||
das. 12. Capitel. | |||
der sich vmb seinen vnfelg gern | |||
Lesset straffen, der wird mit Ehrn | |||
Klug werdten, wer aber sein wil | |||
Gantz vngestrafft In bösem Spiel | |||
er bleibt ein Marr sein Lebendang | |||
weil Er kan leiden keinen zwang¬ | |||
Wer frou ist, der bekohmet Troff¬ | |||
vom Herrn, vnd wird aus gfahr erkost, | |||
Aler, ein Ruchloser verdampt | |||
Sich selbst, weil Er so vnverschampt. | |||
</poem> | |||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00978.jpg | | https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00978.jpg | ||
|} | |} | ||
Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:20 Uhr
| Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen! |
| Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de |
| Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet. |
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
I Spruche Oalono. |
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).