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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Spruche Salome. | ||
Aber, Weid ist eytter In Beinen | |||
wenst andern wogeht, möcht Er weinen¬ | |||
Wer dem Geringen thut gewadt, | |||
der lestert In solcher gestalt | |||
dessen Schäpffer: wer sich In Noth | |||
deß Arum erbarnt, der ehret Gott. | |||
Der Gottloß steckt vl böser duck | |||
Bestehet nicht In seyne Vngluck | |||
Aber der Grechte trawt auff Este¬ | |||
Ist auch getrost In seinem Todt¬ | |||
In deß verstendigen Hertzen, | |||
Ruget Weißheit, In schimpff vnd schertzen, | |||
vnd wirdt vntern Narnn offenber¬ | |||
Berechtigkeit erhöhet zwar | |||
Ein Volck, Aber der Sunden Schantz | |||
Ist der Leidte verderben gunz¬ | |||
in kluger Knecht, der sich recht helt, | |||
dem Könige sehr welgefellt | |||
Aber einem schendtlichen Knecht | |||
Iste feindt, der den Haußhadt verschlegt. | |||
Das. 15. Capitel | |||
de | |||
in Linde Antwort stillt den Zern, | |||
Aber ein hart Wortt sticht wie dorn, | |||
Richtt geim ahn, vnd die Leut vracht¬ | |||
Der Weisen Zunge aber macht, | |||
die Lehre lieblich allezeit | |||
der Naren Mundt eittel Narrheit speyhe. | |||
EBschawen die Augen des Herrn | |||
Ahn allen Orten, nach vnd fern | |||
Beide die Bösen vnd die Fromen, | |||
keiner ist seiner Straf entkohmen. | |||
in heilsam Junge Jede frist | |||
Ein starcker Baum des lebens ist, | |||
Aber ein Lugenhafftig Zūng | |||
Macht leid eym hertzen vnd der Lung¬ | |||
er Naur lestert seins Vatters Zucht, | |||
Ist gar verrucht, vnd boßhafft flucht | |||
wer aber straf willig, nunpt ahn | |||
der wirdt wendten ein Aliger Men¬ | |||
Ins Grechten hauß ist guts geneig, | |||
Aber Venderban, Schad vnd Trup | |||
Ist Im Einkohmen des Estelssen | |||
darInn In grundt Er wirdt venstossene | |||
der weisen Mundt streut guten Rath | |||
daß sich kan brauthe ein gantze Stadt, | |||
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Die Spruche Salome. |
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