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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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Das Vierdte Buch Mose.
Vnd zundt das Fewr vntr Jhnen ahn,
Verzehrt die eussrsten Lager dran.
Da schreyh das Volck, (Lachen war thewr)
Mose Gott, da verschwandt das Fewr.
Man hies die stett Tabeera,
Das PöfelVolck war lustern da,
Sassen, vnd weinttn, vnd sprachen eben:
Wer wil vns fleisch zuessen geben?
Zugdencken können wir nicht laßen,
Der Fische, so vmb sonst wir assen
Jn Egypten, der Körbis auch,
Pfeben, Lauch, Zwibeln vnd Knoblauch,
Nuhn abr ist vnser Seele matt,
Leidn hungr, vnd essen vns nicht satt,
Denn Vnser Augen sehen ahn
Zur speis nichts anders, denn das Man.
Vnd Mose murret, Jhm ward bang,
Vnd sprach zum Herrn: Eß ist zu lang,
Warumb bekummerstu deinn[1] Knecht,
Vff den du hast solch Lasst gelegt?
Muß Jch doch mich fuerm Volk nhür schemen,
Denn, woher sol Jch fleisch gnug nhemen[2]
Das Jch Jhm solchs zuessen geb?
Mit vnstatten Jch also leb,
Vnd Jch wölt liebr erwürget sein.
Hab Jch anderst furn Augen dein
Gnad funden, das mit Kummernus
Jch nicht mein Vnglück sehen muß.
Der Herr sprach: Sag zum Volck ahn sorgen,
Heiliget Euch allsampt auf Morgen,
Das Jhr Fleisch esst, ein Monden lang,
Biß das es widr hab seinen gang
- ↑ n-Geminationsstrich
- ↑ im Original: nehm (Konjektur. Text verdeckt)
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