188 helmst 0477r: Unterschied zwischen den Versionen
CSV-Import |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00979.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00979.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ||
|- style="background: white" | |- style="background: white" | ||
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Slomo¬ | ||
Ein Gttloß wesen vmb sich sicht, | |||
fördert den Menschen lautter nicht, | |||
Aber, die Wurtzel der Gerechten | |||
wird bleiben, vnd weit vmb sich flechten. | |||
in fleißig weib ist eine Kron¬ | |||
Ihrs Manst, Sein Hauß hats Nutz vnd Lohn, | |||
Abr, ein Vnfleißig ist, In gmein¬ | |||
Ein Eytter zu seinem Gebein. | |||
Alles, was die Gerechten rathen, | |||
das ist gewies ding, bringt kein schadten, | |||
Aber, was die Gthsen rathen | |||
das treugt In Wetten, vnd In Thaten. | |||
Der Gotebsen fredigt nichts kan¬ | |||
dann Blutvergiessen richtten ahn¬ | |||
Aber, der Prommen Mundt errett, | |||
Vnd bey dem Nechsten treulich steht. | |||
die Gotelosen (wie hoch Ihr schein.) | |||
werdte vmbgestürtzt, vnd nicht mher sein | |||
Aber, (was freuel man dran treibt | |||
das hauß der Grechten stehen bleibt. | |||
K. | |||
Dinß weisen Mannes treier Rath | |||
Gelobt wirdt Ir der gantzen Stadt, | |||
Aber, die Tück In allen Landen | |||
Offenbar werdten vnd zu schandten. | |||
Wer gering ist, In guter art | |||
Vnd nhür des Seinen vleißig wartt, | |||
der ist besser In solchem Ziel | |||
denn der, so hoch vnd gegs sein weil, | |||
dem doch des Brodts mangelt all tag | |||
Vnd ist der Leute spott vnd Schmmch¬ | |||
Der Grecht erbarmet sich seins Viehs | |||
Abr, Caffenbar ists vnd gewiebetg | |||
Hentz der Gothsn Jede frist | |||
Das | |||
Vnmildt vnd Vnbarmhertzig ist. | |||
Ver seinen Acker vleissig baunt, | |||
Vnd Gott dem Herrn darneben traut¬ | |||
derselb wird Brods die fülle haben, | |||
vnd andre neturfftige Gaben, | |||
Wer aber eß lso thut machen | |||
vnd nachgeht vnnötigen Sachen | |||
Der ist ein Narr, vnd bleibt ein Thor | |||
Hernacher grösser, aß wie vor¬ | |||
es Gachsen lust ist nhur Kuhn¬ | |||
Schadten vnd meithwiflen zuthun, | |||
</poem> | |||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00979.jpg | | https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00979.jpg | ||
|} | |} | ||
Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:20 Uhr
| Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen! |
| Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de |
| Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet. |
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
die Spruche Slomo¬ |
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).